Server Manifesto

Data Center Architecture and the Future of Democracy

Server Manifesto
Data Center Architecture and the Future of Democracy

Von Niklas Maak, Gestaltung von Neil Holt, Beiträge von Karsten Spengler

Reihe: Hatje Cantz Text

Englisch

2022. 112 Seiten, 60 Abb.

Klappenbroschur

14,00 x 21,00 cm

ISBN 978-3-7757-5070-7

Serverfarmen als Orte partizipativer Macht

Serverfarmen sind in der digitalen Welt das, was früher Schlösser waren: der Sitz der Macht. Doch wenn Daten der größte kollektive Schatz einer digitalen Gesellschaft sind, das Grundmaterial für Wirtschaft und Politik, warum sind dann die Orte, an denen sie gespeichert werden, so wenig sichtbar?

Gemeinsam mit Studierenden der Städelschule in Frankfurt am Main zeigt Niklas Maak, wie die Zukunft der wichtigsten neuen Bautypologie des 21. Jahrhunderts aussehen könnte – und welche neuen kollektiven Orte eine Stadt im Zeitalter der Digitalisierung braucht.

„Dies ist ein historischer Moment. Daten sind zur wertvollsten Ware der Welt geworden. Wir dürfen sie nicht einer Handvoll Tech-Giganten überlassen. Wir müssen sie als öffentliches Gut begreifen, das neben Straßen, Wasser und sauberer Luft eine Kritische öffentliche Infrastruktur darstellt. Zu diesem Zweck brauchen wir, was Niklas Maak ein ‚Centre Pompidou fürs digitale Zeitalter‘ nennt.“

— Francesca Bria

NIKLAS MAAK (*1972) ist Architekturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Gastprofessor für Architektur an der Städelschule in Frankfurt am Main. Von 2014 bis 2020 lehrte er Architektur an der Harvard Graduate School of Design. Maak war Co-Kurator der Ausstellung Countryside, The Future im Guggenheim Museum in New York. Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem George F. Kennan Award, dem Henri-Nannen-Preis und dem Preis des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten für Architekturkritik ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm der Essayband Wohnkomplex.Warum wir neue Häuser brauchen und der Roman Technophoria.

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Buchpräsentation und Signierstunde

Niklas Maak im Gespräch mit Francesca Bria

 

Donnerstag, 15.9.2022, 19.30 Uhr
Q Berlin, ICC Berlin, Haupteingang Kantstraße (S-Bahn ICC/Messe Nord) 

 

Für die Veranstaltung steht ein exklusives Freikontingent an Abendtickets (Zugang am 15. September ab 19 Uhr) zur Verfügung. Bitte schreiben Sie zur Anmeldung eine E-Mail an guestservice@q.berlin mit dem Stichwort “Hatje Cantz | Servermanifest”.

Auszeichnung

Niklas Maak wird im November 2022 mit dem Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet. 

» Mehr Informationen

In der Presse

»Dieses Servermanifest zwingt zum Nachdenken.« Udo Knapp

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