Coverbild Alfred Kubin
Alfred Kubin
Ästhetik des Bösen
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Dieser Titel ist demnächst erhältlich.
Herausgegeben von: Elisabeth Dutz
Künstler*in: Alfred Kubin
Texte von: Elisabeth Dutz, Brigitte Holzinger, Natalie Lettner
Gestaltet von: Maria Anna Friedl, Wien
Deutsch
August 2024 , 224 Seiten
Hardcover
245mm x 245mm
ISBN: 978-3-7757-5772-0
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Der Katalog zur Ausstellung der ALBERTINA zeigt Alfred Kubins (1877–1959) Blick auf die Welt des Bösen, das vorherrschende Thema seines Lebens und seines Werks. Die Ästhetik des Bösen erweist sich bei ihm, einem der hervorragendsten Zeichenkünstler des 20. Jahrhunderts, als Gegenentwurf zur Idylle, dem bewussten Ausblenden einer abscheulichen Realität. Wehrlos sieht er sich mit unheimlichen Traumerscheinungen und einer ausgeprägten Angst vor dem Weiblichen, Sexualität, Nacht und dem Ausgeliefertsein dem Schicksal gegenüber konfrontiert. Gefangen in seinen düsteren Visionen ist das Böse für ihn unerschöpflich und lebensbestimmend. Essays von Elisabeth Dutz (Hg.), Natalie Lettner und Brigitte Holzinger erforschen Alfred Kubins zeichnerischen Kosmos des Unheilvollen, die Ikonografie des Bösen, seine Albträume und Obsessionen.

ALFRED KUBIN (1877–1959) war ein bedeutender österreichischer Zeichner und Grafiker. Nach traumatischen Erlebnissen in der Kindheit in Zell am See und nachfolgenden seelischen Krisen beginnt er 1898 seine künstlerische Ausbildung in München. Seine Albträume und Obsessionen verarbeitet er in einer großen Zahl von fantastischen Zeichnungen. 1906 heiratet er und kauft ein Anwesen in Zwickledt bei Wernstein am Inn, wo er bis zu seinem Tod lebt.
AUSSTELLUNG 

Albertina modern, Wien
14.8.– 1.12.2024
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