Coverbild Frans Hals
Frans Hals
Meister des Augenblicks
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Dieser Titel ist demnächst erhältlich.
Autor*in: Jaap van der Veen, Friso Lammertse, Bart Cornelis, Erik Eising, Dagmar Hirschfelder, Katja Kleinert, Justus Lange
Deutsch
Juli 2024 , 304 Seiten
Klappenbroschur
280mm x 230mm
ISBN: 978-3-7757-5749-2
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Frans Hals zählt zu den bedeutendsten Porträtmalern aller Zeiten. Als erster Künstler Hollands malte er neben der Bürgerschicht auch soziale Außenseiter und Genrefiguren und verhalf so Randgruppen der Gesellschaft zu bis dahin ungekannter Sichtbarkeit. Hals’ Werke zeichnen sich durch eine ungewöhnliche Lebendigkeit und treffende Charakterisierung aus. Seine mit lockerem, kühnem Pinselstrich ausgeführten, skizzenhaft wirkenden Gemälde beeinflussten maßgeblich die Malerei der Moderne. 

Der umfassende Katalog zur Berliner Ausstellung zeigt neben einer großen Auswahl von Gemälden von Hals auch Werke seines Umfeldes und verortet ihn als Ausnahmeerscheinung im Kontext seiner Zeit. Unter den 70 abgebildeten und mit konzisen Katalogeinträgen vorgestellten Werken befinden sich rund 50 der bedeutendsten Gemälde von Hals aus Sammlungen in Europa, den USA und Kanada – darunter Highlights wie Isaac Abrahamsz. Massa und Beatrix van der Laen aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Junge Mann mit Totenkopf aus der National Gallery London und Der Lautenspieler aus dem Musée du Louvre in Paris.

FRANS HALS (1582/83–1666) wurde als Sohn eines Tuchhändlers in Antwerpen geboren. Möglicherweise ging er bei Karel van Mander in die Lehre. Sicher ist, dass er 1610 in die Haarlemer Lukasgilde aufgenommen wurde. Er schuf Hunderte Einzel- und Gruppenporträts und genoss großes gesellschaftliches Ansehen. Trotz seiner Berühmtheit zu Lebzeiten wurde er erst im 19. Jahrhundert von den Impressionist*innen und Realist*innen begeistert wiederentdeckt.
Frans Hals. Meister des Augenblicks

Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz

12.7. bis 3.11.2024
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