Joseph Cornell/Marcel Duchamp ... in resonance

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Texte von: Ecke Bonk, Susan Davidson, Anne d' Harnoncourt, Lyndia Roscoe Hartigan, Walter Hopps, Ann Temkin Englisch Oktober 1998, 344 Seiten, 496 Abb. Leinen mit Schutzumschlag 1mm x 1mm
ISBN: 978-3-89322-431-9
In Bildern und Texten lässt der üppig bebilderte Band die Beziehung zwischen Marcel Duchamp und Joseph Cornell, zwei außergewöhnlichen Künstlern und ihrem Werk, sichtbar werden.

Joseph Cornell und Marcel Duchamp begegneten sich erstmals 1933 in New York: der Beginn einer bisher nicht dokumentierten künstlerischen Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen zwei der innovativsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Cornell unterstützte Duchamp bei der Herstellung seines »tragbaren Museums«, der »Schachtel im Koffer«. Schon damals entdeckten die beiden Künstler ihr gemeinsames Interesse an Kuriosem: an optischen Geräten, zerbrochenem Glas und vielfältigen Fundstücken. Im Zentrum dieser Publikation steht das »Duchamp-Dossier« (um 1934-1953) von Joseph Cornell, das erst nach Duchamps Tod im Jahr 1968 entdeckt wurde und bisher in der Öffentlichkeit unbekannt geblieben ist. Dieses Dossier enthält 117 kleine Objekte, Dokumente und Fotografien, die auf doppelseitigen Farbseiten im Maßstab 2:3 wiedergegeben sind. Die Gegenstände - »Abfall«, Souvenirs und Briefe - werden in einem ausführlichen Text- und Bildteil dokumentiert und analysiert. Vorgestellt werden zudem weitere Arbeiten von Cornell und Duchamp, die die Seelenverwandtschaft der beiden Künstler eindrucksvoll belegen. Zu den Künstlern: Marcel Duchamp (Blainville bei Rouen 1887-1968 Neuilly-sur- Seine). 1904 Studium an der Académie Julian in Paris. 1913 wird in der Armory Show in New York »Akt, die Treppe herabschreitend« ausgestellt. 1914 entsteht das erste Readymade. Ab 1915 wechselnde Aufenthalte in Paris und New York. Ab 1923 ist Duchamp mit Ausnahme der Mitarbeit an einigen Experimentalfilmen nicht mehr künstlerisch tätig. Joseph Cornell (Nyack/N. Y. 1903-1972 New York). 1917-1921 Besuch der Phillips Academy/Andover, Massachusetts. Ab 1930 entstehen erste poetische Collagen. Seit 1933 baut Cornell seine berühmten Objektkästen mit Objets trouvés.