Josef Sudek Das stille Leben der Dinge

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Herausgegeben von: Kunstmuseum Wolfsburg Deutsch März 1998, 144 Seiten, 81 Abb. Broschur 250mm x 200mm
ISBN: 978-3-89322-356-5
Mir Arbeiten von 1940 bis 1970 und Selbstzeugnissen des anerkannten tschechischen Fotografen eine kompakte Einführung in das lyrische Schaffen des »Poeten von Prag«.

Die verwinkelten Straßen, die Plätze und die historische Architektur von Prag: Die stimmungsvollen Prager Milieustudien Josef Sudeks sind eine Konstante im OEuvre des - neben Frantisek Drtikol - anerkanntesten tschechischen Fotografen von den ersten Aufnahmen um 1911 bis zu den späten Bildern der fünfziger Jahre. Seine Fotografien der Kriegsversehrten des Ersten Weltkrieges zeigen in ihrer sachlichen wie sozialen Ausrichtung jene dokumentarische Konzeption, die charakteristisch ist für die fotografische Auffassung Sudeks. Daneben entstehen Landschaften, »Interieurs«, die mit ihrer Lichtstimmung an Rembrandt erinnern, und Stilllebenserien, darunter - aus der Zeit der »inneren Emigration« im besetzten Prag - lyrische Variationen seines Studiofensters. Diese erste deutschsprachige, wunderschön bebilderte Publikation führt mit einem Text des Sudek-Spezialisten Antonín Dufek in sämtliche Werkgruppen des Fotografen ein, beschreibt - erweitert durch Selbstzeugnisse Sudeks - den Gesamtcharakter und die Wandlungen des OEuvres vom Piktoralismus hin zum modernen Subjekivismus und ordnet es in den internationalen Kontext ein. Zum Künstler: Josef Sudek (Kolín 1896-1976 Prag). 1922-1924 Studium der Fotografie an der Staatlichen Grafikschule in Prag bei Karel Novák. 1924 Gründung der Tschechischen Fotografischen Gesellschaft. 1924 offizieller Stadtfotograf von Prag. 1928 erschien sein erstes Fotobuch mit Aufnahmen aus dem Veitsdom zu Prag.