Zoltán Glass Speed and spirit

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Herausgegeben von: Dr. Thomas Buchsteiner, Wolfgang Rolli Texte von: Dr. Thomas Buchsteiner, Amanda Nevill, Wolfgang Rolli Deutsch, Englisch September 2000, 104 Seiten, 114 Abb. gebunden 336mm x 254mm
ISBN: 978-3-7757-9050-5
100 weitestgehend unveröffentliche Renn- und Autobilder des wohl »bekanntesten unbekannten« Fotografen Zoltán Glass in einem hervorragend gedruckten Bildband.

Zoltán Glass - einer der »bekanntesten unbekannten« Fotografen - zählt zu den wenigen Fotografen in der über 150 Jahre alten Geschichte des Lichtbildes, die mit sicherem Gespür für die Stimmung und Geschlossenheit einer Geschichte, mit feinem Sinn für den von Cartier-Bresson beschworenen »decisive moment«, dem richtigen Moment für den Druck auf den Auslöser, ein Thema fotografisch dokumentiert haben. Der vorliegende Bildband zeigt eine Auswahl von über 100 bisher weitgehend unveröffentlichten Renn- und Autobildern, die Zoltán Glass in den dreißiger Jahren größtenteils im Auftrag von Daimler- Benz auf der Berliner Avus, dem Nürburgring, auf Automobilmessen und für Werbezwecke im Studio oder auf der Straße aufgenommen hat. Atmosphärische Dichte, aber auch Spontaneität und Situationskomik zeichnen die Fotografien aus, die für einen kurzen Augenblick die Zeit der legendären Silberpfeile in die Gegenwart zurückholen. Zum Fotografen: Zoltán Glass (Budapest 1902-1981 Roquebrune). Nach Jahren in Ungarn als Maler und Karikaturist, ab 1925 in Berlin als Bild- und Kunstredakteur tätig. Dort Beginn der eigenen fotografischen Arbeit. 1930 Gründung der Agenturen Reclaphot (Reklamefotografie) und Autophot (Automobilfotografie). 1936 Emigration nach London. Bei Kriegsbeginn Aushändigung seiner Kamera an die englische Regierung. 1948 mit englischer Einbürgerung Rückkehr zur Fotografie. Überwiegend Werbe- und Magazinfotografie, die ihn über England hinaus bekannt macht. 1962 Übersiedlung nach Roquebrune, Südfrankreich.

»Dieses Buch ist wieder einmal ein Beweis wie ungerecht Fotogeschichte geschrieben wird. Der Name dieses Fotografen müsste eigentlich zu den bekanntesten gehören.«

Designes Digest