Haim Steinbach North East South West

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Herausgegeben von: Neuer Berliner Kunstverein Berlin, Haus der Kunst München Beiträge von: Alexander Tolnay mit dem Künstler, Dr. Stephanie Rosenthal Texte von: Bruce Ferguson, Valentin Rauer Deutsch, Englisch September 2000, 112 Seiten, 58 Abb. Broschur 200mm x 155mm
ISBN: 978-3-7757-9025-3
Dokumentation der jüngsten Arbeit Haim Steinbachs für den Neuen Berliner Kunstverein und das Haus der Kunst München - mit einer Übersicht über seine Installationen seit 1979.

Haim Steinbach ist neben Robert Gober und Jeff Koons einer der bekanntesten amerikanischen Vertreter einer Kunstbewegung, die Ende der siebziger Jahre als Reaktion auf die neoexpressive Malereiwelle die Duchamp'sche Tradition aufgriff und alltäglichen Objekten skulpturale Qualitäten zuwies. Weltweit bekannt gemacht haben den amerikanischen Künstler seine »Ding-Altäre«, sorgfältig hergestellte Regale mit entliehenen oder gekauften Gegenständen, die an ihrem neuen Standort, im Sinne von Robert Smithsons Idee von »site« und »non-site«, eine neue Bedeutung erhielten. Dieser Band präsentiert neben ausgewählten Installationen seit 1979 seine jüngste Installation für den Neuen Berliner Kunstverein und das Haus der Kunst München »North East South West«. Für diese Arbeit dokumentierte Steinbach anhand von Videoaufnahmen seine Gespräche mit Personen aus Berlin und München über Gegenstände, die er in deren Wohnungen und Häusern vorfand. Indem er diese Gegenstände von seinen Befragten ausleiht, »arrangiert er die Arrangements« und gewährt auf die Objekte eine neue Sicht. Dadurch, dass Steinbach die Gegenstände auf Gerüste stellt, beschreibt er Räume und lenkt Menschen in neue und unerwartete Beziehungsmuster und Bedeutungen. Zum Künstler: Haim Steinbach *1944 in Rehovot, Israel. Zahlreiche Ausstellungen, darunter 1992 Teilnahme an der documenta IX in Kassel, 1993 und 1997 an der Biennale Venedig. Lebt seit 1957 in New York.