Hanne Darboven Unbändig

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Beiträge von: Lawrence Weiner u.a., Carl Andre, Joseph Kosuth, Andreas Osarek, Gert de Vries, Almir Mavignier, Rainer Langhans Autor*in: Verena Berger Gestaltet von: Heiko Keinath Deutsch Oktober 2015, 262 Seiten, 69 Abb. Broschur 220mm x 180mm
ISBN: 978-3-7757-4018-0
| Hanne Darboven, ihr Leben und ihre Kunst



Zahlenkolonnen auf Schreibmaschinenpapier – Hanne Darboven (1941–2009) katalogisierte die Zeit. Die wohl bedeutendste deutsche Konzeptualistin addierte, bildete Quersummen, notierte, hielt fest. Der aufgeschriebene Moment gerann unter ihren Händen zum Kunstwerk. Die montageartige Biografie begibt sich auf Spurensuche und stellt eine faszinierend-androgyne Frauenfigur in den Mittelpunkt. Aus großbürgerlichem Hamburger Hause stammend, erlebte Darboven ihre künstlerische Erweckung im New York der 1960er-Jahre und machte schließlich eine steile internationale Künstlerkarriere. In dem Band wechseln erzählte Passagen, Gesprächsprotokolle und Interviews mit Weggefährten wie Lawrence Weiner, Carl Andre, Joseph Kosuth, Kasper König oder Rainer Langhans einander ab. Diese persönlichen Perspektiven machen nicht zuletzt auch die künstlerische Entwicklung anschaulich und erleichtern den Zugang zum hermetischen Werk Darbovens.