Mythos Schönheit Facetten des Schönen in Natur, Kunst und Gesellschaft

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Herausgegeben von: Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz, Dr. Gerda Ridler Texte von: Erna Aescht, Ralf Christofori, Petra-Maria Dallinger, Wilhelm Foissner, Martin Gründl, Karin Harrasser, Thomas Macho, Walter Ötsch, Etienne Pluss, Roman Sandgruber, Lothar Schultes, Joachim Scholz, Dagmar Ulm, Anton Voigt, Robert Pfaller, Dr. Gerda Ridler Gestaltet von: Gregor Stödtner Deutsch Mai 2015, 304 Seiten, 382 Abb. gebunden 305mm x 227mm
ISBN: 978-3-7757-3984-9
| Natur- und Kunstschönheit, Anmut und Würde, Macht und Misstrauen

Schönheit ist verführerisch. Schönheit ist Macht. Wahre Schönheit ist ein Mythos: Bereits in der homerischen Ilias wetteiferten Athene, Aphrodite und Hera darum, wer die Schönste sei. Doch das berühmte Urteil des Paris fiel fragwürdig aus, der Juror erwies sich schon in dieser frühen Castingshow als bestechlich. Was schön ist, ist epochen- und kulturübergreifend nicht nur eine Geschmacksfrage. Wissenschaftler, Künstler, Literaten und Musiker suchen etwa in der Natur oder Harmonielehre nach den vermeintlich objektiven Kriterien für Schönheit. Demgegenüber bringt die subjektive Empfindung des Schönen eigene Ideale hervor – von Maria Magdalena bis zu den Wundern der plastischen Chirurgie. All diese Facetten bilden jenen Mythos Schönheit, den dieser Band anhand ausgewählter Werke aus den natur-, kultur- und kunstwissenschaftlichen Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums in Linz auffächert. Ausstellung: Schlossmuseum Linz 6.5.–8.11.2015