Gerhard Richter Bilder/Serien

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Texte von: Georges Didi-Huberman, Dieter Schwarz Beiträge von: Hans Ulrich Obrist Gestaltet von: Uwe Koch Deutsch Mai 2014, 192 Seiten, 225 Abb. Leinen 310mm x 235mm
ISBN: 978-3-7757-3804-0
| Weit mehr als die Summe ihrer Teile: die seriellen Werke des Meistermalers | Begleitband zur großen Ausstellung in der Fondation Beyeler mit Leihgaben aus Sammlungen in Europa und Übersee

In den 60 Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit hat Gerhard Richter (* 1932 in Dresden) ein Maßstäbe setzendes Œuvre hervorgebracht, dessen thematische und stilistische Vielfalt in der Malerei unserer Zeit nichts Vergleichbares kennt. Die groß angelegte Monografie vereint erstmals eine Vielzahl von als Serien, Zyklen und Räume realisierten Werken aus allen Schaffensperioden des Künstlers. Präsentiert werden zum einen figurative Arbeiten wie Landschaften, Stillleben und Porträts, bei denen häufig Fotos als Vorlagen dienen, wie etwa im Fall des Zyklus S. mit Kind, einer intimen und persönlichen Variation der Madonnendarstellung. Zum anderen werden aber auch abstrakte Werke gezeigt, für die Gerhard Richter aus einem wechselnden Formen- und Farbenrepertoire schöpft und dem sowohl kleinformatige als auch monumentale Gemälde entspringen. Dem Betrachter eröffnet der großformatige Band das erstaunliche Spektrum von Richters Malerei in all ihren Dimensionen und Techniken.  (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-3805-7) Ausstellung: Fondation Beyeler Riehen/Basel 18.5.2014–7.9. 2014

»Dass Schönheit so in Verruf geraten ist, liegt auch daran, dass so viele hässliche Dummheit als schön hingestellt wird. Diese ganze Vorbildkultur, die wir in Film und Fernsehen und in den Magazinen haben, zeigt eine Schönheit, die verlogen und verblödet ist, und vielleicht ist deshalb Hässlichkeit so sehr angesagt. Die Gesellschaft anästhesiert sich.«

Gerhard Richter im Gespräch mit Hans-Ulrich Obrist, Monopol