Warhol in China

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Vorwort von: Ai Weiwei Texte von: Michael Frahm, Tony Godfrey, Nicholas Chambers Beiträge von: Jeffrey Deitch, Andy Warhol Englisch, Chinesisch Oktober 2013, 312 Seiten, 420 Abb. Halbleinen 319mm x 275mm
ISBN: 978-3-7757-3662-6
| Massenproduktion als künstlerisches Ausdrucksmittel – Warhol meets Made in China

Als Andy Warhol 1982 über Hongkong nach Peking flog und seine Eindrücke in knappen Tagebuchnotizen und ausführlich fotografisch festhielt, sah er sich einer chinesischen Hauptstadt gegenüber, die kaum kommerzielle Einflüsse zeigte und kurz vor einer gewaltigen Wende stand. Warhol gelangen an diesem entscheidenden Wendepunkt Fotos, die heute neben ihrem künstlerischen auch einen dokumentarischen Wert haben. Nach den dramatischen Verwerfungen der Kulturrevolution konnte in dem streng überwachten und gleichgeschalteten Riesenreich erst nach Maos Tod 1976 mit der vorsichtigen Öffnung des Landes eine Kunstszene entstehen. Neue künstlerische Strategien und Materialien hielten Einzug, die Künstler der Gruppe The Stars, unter ihnen Ai Weiwei, verarbeiteten offensiv Einflüsse von Andy Warhol und anderen Protagonisten der Pop-Art in ihren Werken. Andy Warhols millionenfach vervielfältigter Siebdruck Mao (1972) wurde für sie zum Ausgangspunkt einer kritischen künstlerischen Auseinandersetzung mit den Symbolen der kommunistischen Staatsführung.