Julius Bissier Die Holzschnitte

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Texte von: Herbert Eichhorn, Isabelle Bonanati, Jutta Fischer Herausgegeben von: Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen Gestaltet von: Andreas Platzgummer Deutsch April 2013, 96 Seiten, 70 Abb. gebunden 313mm x 246mm
ISBN: 978-3-7757-3557-5
| Das druckgrafische Werk des Künstlers erstmals in einer detaillierten Gesamtschau

Julius Bissier (1893–1965) lässt sich mit seinem metaphysischen und meditativen Werk zwischen der frühen abstrakten Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der expressiven Phase informeller Nachkriegskunst verorten. Seine Suche nach einem bildnerischen Mittel, das es ihm ermöglichen sollte, Sakrales und metaphysische Tiefe in seinen Arbeiten zum Ausdruck zu bringen, führte ihn in den 1940er-Jahren bis Mitte der 1950er-Jahre über Tuschezeichnungen zur Druckgrafik. Die Holz- und Linolschnitte, Holzstiche, Frottagen sowie Monotypien dokumentieren seine intensive Beschäftigung mit diesem Medium und zeigen, dass diese Werkgruppe eine Schlüsselposition im Œuvre Bissiers einnimmt. Die Publikation stellt erstmals die Holzschnitte in den Mittelpunkt und konfrontiert diese mit Tuschezeichnungen und farbenprächtigen Monotypien. Auf diese Weise lassen sich die engen Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Ausdrucksformen im Werk Bissiers verdeutlichen und analysieren. Ausstellung: Städtisches Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen 20.4.–30.6.2013