Tomasz Gudzowaty Keiko

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Texte von: Witold Szablowski Gestaltet von: Marek Mielnicki Englisch Dezember 2012, 148 Seiten, 66 Abb. gebunden 320mm x 243mm
ISBN: 978-3-7757-3521-6
| Ungewöhnliche Schwarz-Weiß-Fotoreportage aus der Arbeitswelt des Schiffsabwrackens

Tomas Gudzowaty (*1971 in Warschau) zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen in Polen. Seine Aufnahmen basieren auf filmischen Vorlagen und widmen sich Dingen, die jenseits des Mainstreams in Vergessenheit geraten. Der Künstler fängt Gefühle und Leidenschaften auf eine sublime und äußerst ästhetische, dabei schlichte Weise ein. Die Publikation widmet sich seinem klassischen Fotoessay über das Abwracken aussortierter Tanker: Keiko ist die Geschichte eines Ortes und von Menschen, die ihn prägen. Der Künstler hat das Leben von Schiffsabwrackern in Chittagong dokumentiert, der zweitgrößten Stadt Bangladeschs, wo 30 bis 40 Prozent aller jährlich rund 700 außer Dienst gestellten Hochseeschiffe ausgeschlachtet werden. Der Band erinnert daran, dass Arbeit auch heute noch eine physische Herausforderung sein kann, die den Lebensunterhalt zwar sichert, dabei aber auch jeden Spielraum zur Veränderung des Status quo raubt.

»Ein grandioser Bildband.«

Süddeutsche Zeitung

»Man vergisst fast zu atmen.«

N.Z.Z. am Sonntag

»›Keiko‹ ist eine mächtige Erzählung in Schwarzweiß, ein dichtgedrängter Bilderbogen, vorgetragen in einer derben, kontrastreichen Sprache, (...) In der Summe wirkt das Buch unerhört geschlossen, plausibel: moderne Autorenfotografie mit human touch und in ihrer besten Form.«

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