Alexandra Vogt

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Texte von: Annette Scholl, Berthold Reiss, Veit Loers, Tobias Paster, Elisabeth von Samsonow, Claudia Fischer Beiträge von: Erwin Erwin Wurm und Claudia Fischer Gestaltet von: Gabriele Sabolewski Deutsch, Englisch November 2011, 280 Seiten, 188 Abb. gebunden 1mm x 1mm
ISBN: 978-3-7757-3205-5
| Erste Monografie zur Bildwelt der jungen Künstlerin zwischen Distanz und Vergötterung

Das Figurenarsenal von Alexandra Vogt (*1970 in Mussenhausen) aus mythisch-sexuellen Tiermenschen und Pferdemädchen – allesamt Verlorene, Verletzte oder Vergessene – und die latent quälenden Konflikte, Rituale und Verwicklungen vornehmlich weiblicher Adoleszenz bilden den Mittelpunkt eines mitunter ironisch gebrochenen Romantizismus: Bilder, die zwischen Vergötterung und Distanzierung schwanken, Projektionen und Dekonstruktionen.Vogts Werk verweist auf eine eigene Zeit und einen eigenen Ort und über eine schwer zu fassende Deutungsebene hinaus auf Vormodernes. Ihre bisher eher im Verborgenen entstandenen Arbeiten überraschen durch ein hohes Maß an künstlerischer Autonomie in der Bildsprache. Malereien und Fotografien der Künstlerin werden erstmals in einer umfassenden Publikation in der Zusammenschau veröffentlicht. Ausstellung: Schafhof – Europäisches Künstlerhaus Oberbayern, Freising 28.10.–27.11.2011