Francesco Matarrese Greenberg und TrontiWirklich außerhalb sein?(dOCUMENTA (13): 100 Notes - 100 Thoughts, 100 Notizen - 100 Gedanken # 093)

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Autor*in: Francesco Matarrese Deutsch, Englisch Juni 2012, 48 Seiten, 5 Abb. Broschur 252mm x 178mm
ISBN: 978-3-7757-2942-0
Autor*in: Francesco Matarrese Deutsch, Englisch Juli 2012, 48 Seiten, 5 Abb. Ebook - EPUB (1,8 MB)
ISBN: 978-3-7757-3122-5
Autor*in: Francesco Matarrese Deutsch Dezember 2023, 48 Seiten, 5 Abb. Ebook - PDF (1,9 MB)
ISBN: 978-3-7757-5014-1

Der Künstler Francesco Matarrese unternimmt in diesem Notizbuch eine Neulektüre von zwei Texten der Moderne: In einer »extremen Begegnung« stellt er Recentness of Sculpture (Neuerdings die Skulptur) des amerikanischen Kunstkritikers Clement Greenberg von 1967 einem Auszug aus Lotta contro il lavoro! (Kampf gegen die Arbeit!) des italienischen politischen Philosophen und wichtigen Theoretikers des Operaismus Mario Tronti aus dem Jahr 1965 gegenüber. Eine »Fernbegegnung«, so Matarrese, »an einem der höchsten Punkte, […] der heute für eine Diskussion über Kunst und Politik vorstellbar ist.« Aus der Betrachtung und dem Vergleich von Greenbergs Modernismuskonzeption und der politischen, marxistischen Thesen Trontis entwickelt der Autor seine Überlegungen zu einer abstrakten oder Nicht-Kunst, die radikal außerhalb zu sein vermag. Neben einem Faksimile von Trontis Originalmanuskript enthält das Notizbuch dessen aktuellen Kommentar auf die von Matarrese an ihn gestellte Frage: »Kann man wirklich außerhalb sein?«. Francesco Matarrese (*1950) lebt in Bari und Rom. 1978 gab er im Telegramma di rifiuto seine Verweigerung künstlerischer Produktion bekannt (»a refusal of abstract labor in art«) und begann, einen unmöglichen Katalog von Nicht-Kunstwerken zu erstellen.

Der Künstler Francesco Matarrese unternimmt in diesem Notizbuch eine Neulektüre von zwei Texten der Moderne: In einer »extremen Begegnung« stellt er Recentness of Sculpture (Neuerdings die Skulptur) des amerikanischen Kunstkritikers Clement Greenberg von 1967 einem Auszug aus Lotta contro il lavoro! (Kampf gegen die Arbeit!) des italienischen politischen Philosophen und wichtigen Theoretikers des Operaismus Mario Tronti aus dem Jahr 1965 gegenüber. Eine »Fernbegegnung«, so Matarrese, »an einem der höchsten Punkte, […] der heute für eine Diskussion über Kunst und Politik vorstellbar ist.« Aus der Betrachtung und dem Vergleich von Greenbergs Modernismuskonzeption und der politischen, marxistischen Thesen Trontis entwickelt der Autor seine Überlegungen zu einer abstrakten oder Nicht-Kunst, die radikal außerhalb zu sein vermag. Neben einem Faksimile von Trontis Originalmanuskript enthält das Notizbuch dessen aktuellen Kommentar auf die von Matarrese an ihn gestellte Frage: »Kann man wirklich außerhalb sein?«. Francesco Matarrese (*1950) lebt in Bari und Rom. 1978 gab er im Telegramma di rifiuto seine Verweigerung künstlerischer Produktion bekannt (»a refusal of abstract labor in art«) und begann, einen unmöglichen Katalog von Nicht-Kunstwerken zu erstellen.

Der Künstler Francesco Matarrese unternimmt in diesem Notizbuch eine Neulektüre von zwei Texten der Moderne: In einer »extremen Begegnung« stellt er Recentness of Sculpture (Neuerdings die Skulptur) des amerikanischen Kunstkritikers Clement Greenberg von 1967 einem Auszug aus Lotta contro il lavoro! (Kampf gegen die Arbeit!) des italienischen politischen Philosophen und wichtigen Theoretikers des Operaismus Mario Tronti aus dem Jahr 1965 gegenüber. Eine »Fernbegegnung«, so Matarrese, »an einem der höchsten Punkte, […] der heute für eine Diskussion über Kunst und Politik vorstellbar ist.« Aus der Betrachtung und dem Vergleich von Greenbergs Modernismuskonzeption und der politischen, marxistischen Thesen Trontis entwickelt der Autor seine Überlegungen zu einer abstrakten oder Nicht-Kunst, die radikal außerhalb zu sein vermag. Neben einem Faksimile von Trontis Originalmanuskript enthält das Notizbuch dessen aktuellen Kommentar auf die von Matarrese an ihn gestellte Frage: »Kann man wirklich außerhalb sein?«. Francesco Matarrese (*1950) lebt in Bari und Rom. 1978 gab er im Telegramma di rifiuto seine Verweigerung künstlerischer Produktion bekannt (»a refusal of abstract labor in art«) und begann, einen unmöglichen Katalog von Nicht-Kunstwerken zu erstellen.