Shanshui Poesie ohne Worte? Landschaft in der chinesischen Gegenwartskunst

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Herausgegeben von: Peter Fischer, Kunstmuseum Luzern Texte von: Ai Weiwei, Hu Mingyuan, Uli Sigg, Britta Erickson, Yin Jinan, Katja Lenz, Zhang Wei, Peter Fischer, Nataline Colonnello Gestaltet von: Sofie's Kommunikationsdesign Deutsch, Englisch Mai 2011, 240 Seiten, 151 Abb. gebunden 1mm x 1mm
ISBN: 978-3-7757-2849-2

Shanshui, das chinesische Wort für Landschaft, setzt sich zusammen aus den beiden Zeichen für Berg und Wasser, unverzichtbare Bestandteile historischer Shanshui-Malerei. Deren Bedeutung liegt viel mehr in ihrem transformatorischen Potential, das Individuum mit der Welt zu verbinden, als in der Wiedergabe einer Landschaft. Selbst in der vermeintlich vom Ballast der Tradition befreiten und von der menschlichen Figur dominierten Gegenwartskunst finden sich – mehr oder weniger offensichtlich – Elemente dieser tief in der chinesischen Kultur verwurzelten Tradition der Berg-Wasser-Malerei.Die in Zusammenarbeit mit dem wohl bekanntesten zeitgenössischen chinesischen Künstler Ai Weiwei konzipierte Publikation schlägt den Bogen von ausgesuchten historischen Shanshui-Gemälden zu bedeutenden Protagonisten der chinesischen Gegenwartskunst. Der Band gruppiert deren Werke nach kennzeichnenden Merkmalen, wie etwa die Verarbeitung traditioneller Vorlagen und philosophischer Konzepte, Experimente mit neuen Medien oder Fotografie als wesensverwandter Ausdrucksform zum »einen  Pinselstrich«, den schon Shi Tao, der chinesische Meister des 17. Jahrhunderts propagierte.  Ausstellung: Kunstmuseum Luzern 21.5.–2.11.2011