Heribert C. Ottersbach Erziehung zur Abstraktion. Die Architekturbilder

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Herausgegeben von: Dr. Ralf Beil Texte von: Michel Foucault, Friedrich Nietzsche, Fernando Pessoa, Kai-Uwe Hemken, Heribert C. Ottersbach, Carola Kemme, Dr. Ralf Beil Deutsch, Englisch Mai 2008, 176 Seiten, 155 Abb. gebunden mit Schutzumschlag 1mm x 1mm
ISBN: 978-3-7757-2175-2
»In einer Zeit, die davon besessen ist, Ereignisse, gegenwärtige wie vergangene, mit Bildern zuzudecken, sich die Wirklichkeit mittels Bildern buchstäblich vom Leibe zu halten, übernimmt der Maler Heribert C. Ottersbach Verantwortung – für das Bild.« Thomas Wagner

Nicht weniger als eine Neubewertung der Moderne versucht Heribert C. Ottersbach (*1960 in Köln) in seiner künstlerischen Arbeit. Aus vorgefundenen Materialien und eigenen zeichnerischen Entwürfen entwickelt der Maler seine Bildideen – darunter auch ein Vielzahl von architektonischen Sujets, für ihn »abstrakte, geometrische Figurationen einer durch die ›Erziehung‹ disziplinierten Gesellschaft«. Ottersbachs Architekturdarstellungen tragen zum Teil ironisch-sarkastische Titel wie Die Wiederentdeckung des Bauhauses aus dem Geist der postmodernen Gartenlaube (2002) oder Die neue Schule von Athen (2002). Ein deutlicher Verweis auf seine kritische Grundhaltung gegenüber der Moderne und ihren Manifestationen, deren Utopiegehalt wie Sinnverlust der Künstler in seinen Arbeiten in distanziert prüfender Bildsprache auslotet.Ausstellung: Mathildenhöhe Darmstadt 11.5.–7.9.2008