Vom Readymade zum Cyberspace Kunst/Medien Interferenzen

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Autor*in: Prof. Dr. Dieter Daniels Deutsch Juli 2003, 128 Seiten, 63 Abb. Broschur 240mm x 170mm
ISBN: 978-3-7757-1040-4
In vier Kapiteln nähert sich der Kunsthistoriker und Medientheoretiker Dieter Daniels den vielfältigen Beziehungen von Kunst und Medien - vom frühen 20. Jahrhundert bis zur aktuellen Medienkunst, von der Erfindung der Fotografie bis zur digitalen Vernetzung.

In diesem Band aus unserer Reihe »Materialien zur Moderne« werden die Wechselwirkungen zwischen Kunst, visueller Kultur, Medien und Technologie anhand von vier Themenfeldern untersucht: ein Überblick zu Klassikern medialer Kunst im 20. Jahrhundert, eine Entwicklungslinie von Duchamps Readymade bis zum Reality-TV, eine Analyse medientechnischer Modelle von Interaktivität und ein tief gehender Vergleich von Alan Turings »Universeller Maschine« mit Duchamps »Junggesellenmaschine«. Der Zeitrahmen reicht dabei von der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts bis zur aktuellen Medienkunst und von der Erfindung der Fotografie bis zur digitalen Vernetzung. Der Bezug zu zeitgenössischen Theorien wird hergestellt, die ständige Verschiebung der Bedeutung von Begriffen wie »Medium« oder »Kunst« wird deutlich. Als zentraler Kreuzungspunkt dient das Werk Marcel Duchamps in seinen vielgestaltigen, über seine Zeit hinausweisenden Bezügen. Weitere wichtige Künstler sind unter anderen John Cage, Nam June Paik, Bruce Nauman und Valie Export. Zum Autor: Dieter Daniels ist seit den frühen 1980er Jahren mit Theorie und Praxis der Medienkunst vertraut, wie seine Publikationen, Ausstellungen und CD-ROM-Projekte (etwa »Medien Kunst Aktion/Medien Kunst Interaktion«, Wien/New York 1997/2000) dokumentieren. Außerdem hat er ein Standardwerk zur Rezeptionsgeschichte Marcel Duchamps verfasst (»Duchamp und die anderen«, Köln 1992). In diesem Band stellt er erstmals die Verbindung beider Forschungsfelder her. Seit 1993 ist Dieter Daniels Professor für Kunstgeschichte und Medientheorie an der HGB Leipzig.

»So liefert ›Vom Readymade zum Cyberspace‹ dem Leser nicht nur spannende Fakten, sondern auch wertvolle Impulse für eigene, neue Gedanken.«

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