Coverbild Kurt Schwitters Catalogue raisonné
Kurt Schwitters Catalogue raisonné
Band 3 1937-1948
€ 210,00

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Herausgegeben von: Kurt und Ernst Schwitters Stiftung, Sprengel Museum Hannover, NORD/LB Norddeutschen Landesbank, Sparkasse Hannover
Beiträge von: Dr. Karin Orchard, Dr. Isabel Schulz
Deutsch, Englisch
Februar 2006 , 784 Seiten
Leinen mit Schutzumschlag
306mm x 60mm
ISBN: 978-3-7757-0989-7
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Nach mehrjähriger, intensiver Forschungstätigkeit jetzt komplett: der Catalogue raisonné zu Kurt Schwitters' Oeuvre in drei Bänden mit einem Gesamtumfang von über 2 000 Seiten und mehr als 3 300 Abbildungen.
Obwohl Kurt Schwitters zu den bedeutendsten Künstlern der internationalen Moderne zählt, ist sein vielseitiges bildnerisches Oeuvre nur partiell erschlossen. Erstmalig wird nun in einem dreibändigen Werkverzeichnis sein Gesamtschaffen dokumentiert und gewürdigt. Nach weltweiten Recherchen und der vollständigen Aufarbeitung des künstlerischen Nachlasses, können jetzt rund 4 000 Werke aus dem Zeitraum von 1905 bis 1948 vorgestellt werden, darunter zahlreiche bislang unveröffentlichte Bilder und Zeichnungen. Schwitters' Arbeiten werden chronologisch und innerhalb eines Jahres nach Gattungen geordnet. Jedes Werk wird schwarzweiß abgebildet, verschollene und zerstörte Arbeiten werden dokumentiert. Darüber hinaus werden rund 120 repräsentative Werke ganzseitig in Farbe präsentiert. Der umfangreichste dritte Band, der die Jahre 1937 bis 1948 umfasst, beinhaltet jene Werke, die in der Zeit des Exils zunächst in Norwegen und ab 1940 in England entstanden. Farbig gefasste Plastiken sowie Collagen und Assemblagen, deren Materialvielfalt um Fundstücke aus der Natur bereichert ist, führen das frühe Merzkonzept fort. Darüber hinaus werden die zwei Merzbauten Haus am Bakken und Merz Barn, die weniger bekannten norwegischen Landschaftsbilder und Zeichnungen sowie die Porträts aus der englischen Internierungszeit vorgestellt. Zum Künstler: Kurt Schwitters (Hannover 1887-1948 Kendal, Lake District). Studium an der Kunstgewerbeschule Hannover und an der Königlich Sächsischen Akademie der Künste Dresden. 1911 erste Ausstellungsbeteiligung. 1919 erstes Merzbild und Veröffentlichung des Gedichts »An Anna Blume«. Seit 1923 Arbeiten am Merzbau, Erscheinen der Publikationsreihe Merz. 1937 Diffamierung seiner Werke, Emigration nach Norwegen. 1940 Flucht nach England. 1943 Zerstörung des Hauses und des Merzbaus durch Luftangriff.
»... ein Opus magnum kunstwissenschaftlicher Gründlichkeit und verlegerischer Charakterfestigkeit.«
Die Zeit
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