Coverbild Otto Dix
Otto Dix
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Herausgegeben von: Johann-Karl Schmidt
Texte von: Rainer Beck, Sabine Gruber, Johann-Karl Schmidt
Deutsch, Französisch
November 1999 , 216 Seiten
Leinen mit Schutzumschlag
275mm x 214mm
ISBN: 978-3-7757-0876-0
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Daß Otto Dix während seines Künstlerlebens stets mit Entwicklungslinien brach, um neu anzusetzen, verfolgt dieser Bandin anregenden Texten zu seinem spannungsreichen künstlerischen Weg, seiner Portrait- und Landschaftsmalerei. Zahlreiche ganzseitig abgebildete Gemälde, Kartons, Aquarelle und Graphikfolgen bieten einen Gesamtblick auf das Lebenswerk des Künstlers.
Als Otto Dix im April 1933 seines Amtes als Professor an der Dresdner Akademie enthoben wird, endet eine der bemerkenswertesten Künstlerkarrieren im ersten deutschen Jahrhundertdrittel vorerst jäh. Dix verlässt daraufhin Dresden, um am abgelegenen Bodensee Zuflucht zu nehmen. Dort, in der Natur, in die er sich »verbannt« sieht, sucht der Künstler sein Heil in der Landschaftsmalerei - nachdem er zuvor in der Großstadt begleitet hatte, was er sah: die Opfer der Gesellschaft, die verleugneten Bettler, das Kanonenfutter beiderseits der Schützengräben, die Krüppel, die Huren und auch die Profiteure des Elends - ungeschönt von Konvention, doch ohne zu demaskieren, anzuprangern, bloßzustellen; ohne Parteilichkeit, politisches Bekenntnis oder aufklärerische Attitüde. Dass Otto Dix während seines Künstlerlebens stets mit Entwicklungslinien brach, um neu anzusetzen, verfolgt dieser Band in anregenden Texten zu seinem spannungsreichen künstlerischen Weg, seiner Porträt- und Landschaftsmalerei. Rund 100 abgebildete Gemälde, Kartons, Aquarelle und Grafikfolgen bieten einen Gesamtblick auf das Lebenswerk des Künstlers. Zum Künstler: Otto Dix (Gera 1891-1969 Singen). 1905-1908 Dekorationsmalerlehre. 1909-1913 Studium an der Königlichen Kunstgewerbeschule, Dresden. Soldat im Ersten Weltkrieg. 1919- 1922 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Dresden. 1923-1925 Studium an der Düsseldorfer Akademie. 1933 wird Dix seiner Stellung an der Dresdner Akademie enthoben, als »entartet« gebrandmarkt und erhält Ausstellungsverbot.
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