Hans Peter Wörndl "GucklHupf"

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Herausgegeben von: Kunsthaus Bregenz, archiv kunst architektur, Prof. Dr. Edelbert Köb Deutsch, Englisch Januar 1995, 104 Seiten, 104 Abb. Broschur 202mm x 165mm
ISBN: 978-3-7757-0575-2

Der österreichische Architekt Hans Peter Wörndl hat am Mondsee im Salzkammergut ein Architekturobjekt gebaut, das exemplarisch für das Spannungsverhältnis von Architektur und Kunst steht. Ausgangspunkt für den Entwurfsgedanken war die Möglichkeit, ein im klassischen Verständnis zweckfreies, aber funktionstüchtiges Gebäude zu bauen, das den Ort, den Blick und damit die Beziehung zur Landschaft thematisieren soll. Konzipiert als einfache, mit Sperrholzplatten verkleidete Holzständerkonstruktion, kann das im geschlossenen Zustand hermetische, kubische Objekt zur Umgebung hin geöffnet werden, indem die einzelnen Platten gekippt, geschoben oder gedreht werden. Innerhalb dieser Metamorphose verliert sich das Gebäude am Ort und geht symbolisch in der Landschaft auf. Anhand dieses Gebäudes wird im Text die Genese der Beziehung von Architektur und Landschaft thematisiert und das Objekt in einen architekturhistorischen wie kulturgeschichtlichen Kontext gestellt. Besondere Berücksichtigung findet der Umstand, dass das Gebäude auf Druck der Öffentlichkeit entfernt werden musste.