Wilhelm Wagenfeld und die moderne Glasindustrie

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Autor*in: Walter Scheiffele Deutsch Januar 1994, 316 Seiten, 321 Abb. Leinen mit Schutzumschlag 301mm x 224mm
ISBN: 978-3-7757-0488-5
»Ein analytisches Standardwerk.« md

Von Mitarbeit in den Fabriken spricht Wilhelm Wagenfeld bei jenem entscheidenden Schritt, der nach Peter Behrens nur wenigen Gestaltern so überzeugend wie ihm gelungen ist: Im Kreis der deutschen Glasgestalter ist er derjenige, der unter dem Einfluss des Bauhauses zielstrebig den Weg vom Kunsthandwerk zur Industrie einschlägt. In Großbetrieben der Glasindustrie bei Schott & Gen. (Jena) und den Vereinigten Lausitzer Glaswerken gewinnt er maßgeblichen Einfluss auf die Neugestaltung der Fabrikationsprogramme. Die Schott- und VLG-Gläser werden ein Modellfall jener von Gropius geforderten Einheit von Kunst und Technik. Sie sind Resultat der gemeinsamen Arbeit von Gestalter, Techniker und Arbeiter. Über Verwertungs- und Konsuminteressen hinaus sind die einfachen und schönen Gläser Wagenfelds neue Industrieprodukte, die im kultivierten Gebrauch den Zivilisationsprozess der modernen Gesellschaft begleiten und fördern wollen. Das Buch analysiert über das Schaffen von Wagenfeld hinaus auch erstmals die Entwicklung der modernen Glasindustrie (Maschinentechnik, Beziehung zur amerikanischen Industrie etc.) und stellt Arbeiten führender Glasgestalter vor - darunter Bruno Mauder, Richard Süßmuth, Heinrich Löffelhardt -, die mit Wagenfeld in enger Beziehung standen.