Umberto Boccioni

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Autor*in: Uwe M. Schneede Deutsch November 1994, 216 Seiten, 154 Abb. Leinen mit Schutzumschlag 285mm x 225mm
ISBN: 978-3-7757-0449-6
»Umberto Boccioni, der ewig suchende Maler und Bildhauer, scheint ein Paradebeispiel für seine Zeit der Zerrissenheit.« Darmstädter Echo

Der früh verstorbene Umberto Boccioni (1882-1916) hat ein schmales, aber vielfältiges OEuvre von epochaler Wichtigkeit für die Entwicklung der modernen Kunst geschaffen. In dieser ersten deutschsprachigen Monografie würdigt Uwe M. Schneede Boccionis Bedeutung vor allem als Maler und Bildhauer des Futurismus, betont aber zugleich seine Eigenleistung. Mit den Futuristen um Marinetti schließt er sich zwar einer Avantgarde an, die dem Vergangenheitskult den Kampf angesagt hat und pflegt nun einen malerischen Dynamismus, der Gefühlsstimmungen der Moderne und die Gleichzeitigkeit komplexer Wahrnehmungen als »Farb- und Formzustände« abbildet. Wie Schneede auch anhand des umstrittenen Spätwerks feststellt, entscheidet sich Boccioni aber in der Auseinandersetzung mit dem Kubismus statt für die völlige Verneinung der Tradition für ihre fruchtbare Synthese mit der Gegenwartskunst.