Nicola Costantino

Nicola Costantino

Text(e) von Carlos Kuri, Beiträge von Michael Herzog, Gestaltung von Alejandro Ros

Englisch, Spanisch

2013. 218 Seiten, 102 Abb.

Leinen

20,60 x 25,50 cm

ISBN 978-3-7757-3539-1

Teuflisch echt und doch künstliche Gebilde – die politischen Skulpturen von Nicola Costantino

Die handwerklich perfekt ausgeführten Skulpturen und Installationen, aber auch die Videos und Fotografien von Nicola Costantino (*1964 in Rosario, Argentinien) sind poetisch und verstörend zugleich. Ihre Savon de corps gewinnt sie aus körpereigenem Fett. Auf klassischen Damenhandtaschen oder traditionellen Lederfußbällen lässt sie Brustwarzen aus Silikon sprießen. Die in Buenos Aires lebende Künstlerin ist fasziniert von den Brüchen, die innerhalb der westlichen Kultur im Umgang mit dem Körper und der Körperlichkeit zutage treten. Mit ihren Arbeiten will sie den Betrachter dazu anregen, den Automatismus des Ekels zu überwinden und die Schönheit des Dargebotenen zu erkennen.

Den Umgang mit Materialien wie Silikon, Fiberglas oder Plastikwerkstoffen hat sie sich jeweils von Fachleuten abgeschaut, die damit täglich umgehen und dies meisterhaft beherrschen.

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