Karl Blossfeldt

Fotografie

€ 25,00

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Karl Blossfeldt
Fotografie

Hrsg. Ann und Jürgen Wilde, Text(e) von Christoph Schreier, Jürgen Wilde

Deutsch

1995. 160 Seiten, 157 Abb.

gebunden

24,60 x 30,40 cm

ISBN 978-3-89322-704-4

Mit der Veröffentlichung des Buches »Urformen der Kunst« im September 1928 wurde Karl Blossfeldt überraschend zu einem der wichtigsten Fotografen des frühen 20. Jahrhunderts. Bis heute ist seine zentrale Bedeutung für die Geschichte der Fotografie unumstritten. Dabei verfolgte der gelernte Modelleur und Kunstgießer mit seinen Aufnahmen ursprünglich ein ganz anderes Ziel. Sie dienten ihm als Anschauungsmaterial für seine Schüler in Berlin, die er im »Modellieren nach lebenden Pflanzen« unterrichtete. Aus diesem Anlass begann er 1898 sein fotografisches Werk, das ganz der Welt der Pflanzen gewidmet war, systematisch auszubauen. Über 6000 Aufnahmen sind in den Jahren bis 1932 nach demselben Verfahren entstanden, bei dem die Pflanzen isoliert vor neutralem Atelierhintergrund in extremer Nahsicht fotografisch festgehalten wurden. Diese objektivierende Methode offenbarte zu guter Letzt ihr eigenes künstlerisches Potenzial: Die Konzentration ermöglichte den Blick für die elementare Schönheit und Vielfalt der Natur. (Englische Ausgabe erhältlich ISBN 3-89322-408-4) Zum Künstler: Karl Blossfeldt (Schielo/Harz 1865-1932 Berlin). 1884-1889 Studium an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums, Berlin. 1896-1898 Aufenthalt in Italien als freier Bildhauer. 1898 Beginn seiner Lehrtätigkeit an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums, Berlin. Systematische fotografische Erfassung von Pflanzenformen. 1921 Ernennung zum ordentlichen Professor. 1928 erscheint die erste Auflage von »Urformen der Kunst«, 1932 »Wundergarten der Natur«. Neue Folge von »Urformen der Kunst«.

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