Jim Naughten Eremozoic

The Age of Loneliness

€ 54,00

Erscheint im Oktober 2022

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Jim Naughten Eremozoic
The Age of Loneliness

Text(e) von Jim Naughten, Philip Lymbery, Lucy Fleming Brown, Gestaltung von Adam Hooper

Englisch

2022. 88 Seiten,

Hardcover

30,00 x 25,50 cm

ISBN 978-3-7757-5386-9

Wilde Fiktionen

Inspiriert von Dioramen, jenen in die Tiefe gebauten, plastischen Schaukästen von Flora und Fauna, wie man sie aus Naturkundemuseen kennt, interpretiert Jim Naughten Natur in seinen ›digitalen Gemälden‹ neu. Von Orang-Utans, die durch Blattwerk in psychedelischen Farben schwingen, bis zu Hirschen, die durch pastellgetönte Schluchten streifen – in Naughtens Naturdarstellungen in einer künstlichen Farbpalette vermittelt sich ein ausgeprägtes Gefühl der Entfremdung. Seine fantastischen Tableaus stellen unser idealisiertes Bild einer Tierwelt in freier Wildbahn in Frage. Tatsächlich treten wir in das Eremozoikum ein – ein Begriff, geprägt vom Biologen und Schriftsteller E. O. Wilson, um die Ära des vom Menschen ausgelösten Artensterbens zu beschreiben, das wir gerade erleben. Auch als »Zeitalter der Einsamkeit« bezeichnet, deutet der Begriff eine Vorahnung auf eine Isolation an, die auf die Zerstörung unserer tief verwurzelten Beziehungen zu anderen Arten folgen wird.

Der britische Künstler JIM NAUGHTEN (*1969, Horsham) erweckt historische und naturgeschichtliche Themen mit Hilfe von Fotografie, Stereoskopie und Malerei zu neuem Leben. In Fotografie und Malerei ausgebildet, kombiniert er beide Medien in einer Praxis, die er als »digitale Malerei« bezeichnet. Seine Fotografien baut er wie Ölgemälde auf und nutzt digitale Bearbeitung, um die Realität zu fiktionalisieren.

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