Gerold Wiederin/Helmut Federle

Nachtwallfahrtskapelle Locherboden

€ 12,80

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Gerold Wiederin/Helmut Federle
Nachtwallfahrtskapelle Locherboden

Hrsg. Kunsthaus Bregenz, archiv kunst architektur, Edelbert Köb

Reihe: Werkdokumente

Deutsch, Englisch

1998. 80 Seiten, 41 Abb.

Broschur

16,50 x 20,20 cm

ISBN 978-3-7757-0736-7

»Der spektakulärste Teil« der nahe Innsbruck gelegenen Kapelle Maria Locherboden, so Jacques Herzog, sind die in allen Farben leuchtenden Glasbrocken, durch die das Licht »schwer und dunkel«, gleichsam wie »aus dem Erdinnern, aus einer Höhle oder einem Stollen« tritt. Lose aufeinander geschichtet und lediglich von eisernen Gitterelementen zusammengehalten, brechen sie die Rückwand des Baus auf, den der Architekt Gerold Wiederin in Zusammenarbeit mit dem Künstler Helmut Federle als Sammlungsort für (sechsmal jährlich stattfindende) Marien-Nachtwallfahrten entworfen hat. Inmitten der Natur, am Rand einer Lichtung gelegen, tritt die Konstruktion aus Beton mit ihren klaren, geometrisch-kristallinen Kuben in einen Dialog mit den sie umgebenden verwitterten und verformten Felsformationen. »Etwas Unerklärliches geht von diesem Ort aus. Ist es ein verbotener, unheiliger Ort, z.B. ein Zugangsstollen zu einem Erdlager? Oder ist es im Gegenteil ein heiliger Ort, z.B. der Ort eines Wunders, wie etwa die Geburt?« (Herzog). Der Band führt ein in die religiöse Charakteristik des Erstlingswerks von Gerold Wiederin und erörtert, wie religiöse Themen und Symbole - etwa Geburt, Reinkarnation, Kreuz und Licht - in der Architektur umgesetzt werden.

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