Von der Sprache aus Joseph Beuys zum 100. Geburtstag

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Herausgegeben von: Nina Schallenberg für die Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin Texte von: Claudia Ehgartner, Barbara Gronau, Maja Naef, Stefan Ripplinger, Matthias Weiß und die Wiese Autor*in: Kolja Kohlhoff, Nina Schallenberg, Holger Schulze, Tobias Vogt Deutsch Juli 2021, 208 Seiten, 300 Abb. Klappenbroschur 270mm x 210mm
ISBN: 978-3-7757-5037-0
| »Jeder Griff muss sitzen«

1985 äußerte Joseph Beuys in der Reihe »Reden über das eigene Land: Deutschland« an den Münchner Kammerspielen, dass er sein Werk »von der Sprache aus« entwickelt habe. Er verstand die Sprache – den bildnerischen Gestaltungsmitteln ebenbürtig – als plastisches Material, durch das jede Einzelne und jeder Einzelne körperlich, intellektuell und kommunikativ an der Neuordnung der Gesellschaft teilhaben könne. Seine Auseinandersetzung mit Sprache reicht vom Schweigen bis zur stundenlangen Diskussion, von animalisch klingenden Lauten bis zu präzisen Begriffserörterungen und verrätselten Schriften. Entsprechend gliedern sich die Kapitel in die Themen Schweigen, Laute, Begriffe, Schrift, Geheimnis, Legende und Sprechen. Ausstellung und Katalog versammeln Skulpturen, Zeichnungen, Installationen, Filme, Plakate und Dokumente aus den Beständen der Nationalgalerie, der Sammlung Marx, des Kupferstichkabinetts und der Kunstbibliothek der SMB.

JOSEPH BEUYS (1921–1986) war als Zeichner, Bildhauer, Aktions- und Installationskünstler, Lehrer, Politiker und Aktivist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Der Einfluss seines universell angelegten Werkes, das sich mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthropologie auseinandersetzte, ist bis heute spürbar.
AUSSTELLUNG
Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin
13.6.–19.9.2021