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Tabea Blumenschein – Ulrike Ottinger
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Herausgegeben von: Berlinische Galerie
Autor*in: Ulrike Ottinger
Künstler*in: Tabea Blumenschein, Ulrike Ottinger
Texte von: Annelie Lütgens, Ulrike Ottinger, Katharina Sykora
Institution: Berlinische Galerie
Gestaltet von: Tobias Honert / zentrale
Deutsch, Englisch
Juli 2022 , 576 Seiten , 500 Abb.
Zwei Bände im SchuberBand 1: Tabea BlumenscheinBand 2: Ulrike Ottinger
305mm x 210mm
ISBN: 978-3-7757-5243-5
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| West-Berliner Avantgarde
»Sie, eine Frau von hoher Schönheit, geschaffen wie keine andere, Medea, Madonna, Iphigenie, Aspasia zu sein, beschloss an einem sonnigen Wintertag, ihrer Einsamkeit zu entfliehen und La Rotonda zu verlassen. Sie löste ein Ticket ›Aller jamais retour. Berlin Tegel‹.« So begann im Jahr 1979 Ulrike Ottingers Film Bildnis einer Trinkerin – die Frau von hoher Schönheit war Tabea Blumenschein. Neun Jahre lebten und arbeiteten die beiden im West-Berlin der 1970er zusammen. Unbekümmert gegenüber allen Konventionen, liebte Tabea Blumenschein die Verwandlung: in hunderten Fotosessions spielten die Künstlerinnen mit Identitäten und Rollenbildern und offenbarten in einer unverwechselbaren, avantgardistischen Ästhetik Geschlecht als eine performative Konstruktion. Erstmals verbinden diese Bücher Blumenscheins zeichnerische Arbeiten mit Ottingers Fotografien aus der Zeit der gemeinsamen Performance-Sessions und lassen beide Perspektiven einander begegnen.

 

ULRIKE OTTINGER (*1942) gehört zu den bedeutendsten deutschen Filmemacherinnen. 1973 zog sie nach Berlin und wurde zur Pionierin der avantgardistischen Filmkunst. Ottingers fotografische Arbeiten, Spiel- und Dokumentarfilme wurden auf den wichtigsten internationalen Festivals und zahlreichen Retrospektiven gezeigt.

TABEA BLUMENSCHEIN (1952–2020) wurde in den 1970er- und 80er-Jahren zur Kultfigur der queer-feministischen Bewegung und des West-Berliner Undergrounds. Rund zehn Jahre spielte sie als Hauptdarstellerin und Kostümbildnerin eine tragende Rolle in Ottingers Filmen und war Teil des Avantgarde-Punk Kollektivs "Die tödliche Doris". In den 1990er-Jahren zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück, blieb jedoch bis an ihr Lebensende künstlerisch tätig.
AUSSTELLUNG
Berlinische Galerie
15.7.–31.10.2022

Kunsthaus Hamburg
Eccentric 80s 
25.3.–21.5.2023
»Königinnen des Underground«
Christiane Peitz
Der Tagesspiegel
»Noch nie verband eine Ausstellung samt Katalog Blumenscheins Bilder mit Ottingers Fotokunst aus der gemeinsamen Zeit.«
Ingeborg Ruthe
Frankfurter Rundschau
»Subkulturgut«
SZ Magazin
Buchempfehlungen