Coverbild Dehlia Hannah: Rewilding the Museum
Dehlia Hannah: Rewilding the Museum
Dehlia Hannah: Rewilding the Museum
€ 24,00

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Dieser Titel ist demnächst erhältlich.
Herausgegeben von: Dehlia Hannah
Texte von: Dehlia Hannah
Englisch
September 2026, 160 Seiten, 20 Farbfotos
Klappenbroschur
140mm x 210mm
ISBN:978-3-7757-6100-0

HATJE CANTZ VERLAG
Mommsenstraße 27
10629 Berlin
Deutschland
E-Mail: contact@hatjecantz.de


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Presse Download
Museen sind alles andere als wild. Historisch gesehen fungierten Museen als wichtige Orte, die Grenzen zwischen Natur und Kultur definieren. Die Natur mag zwar in Form und Bild präsentiert werden, aber ihre Prozesse dürfen sich nicht in der Museumsarchitektur festsetzen. In einer sich erwärmenden Welt sind klimatisierte Innenräume zunehmend anfällig für Überschwemmungen, Brände und Stromausfälle. In dem Bestreben, Umweltkrisen zu thematisieren, durchbrechen Künstler:innen Wände dieser Institution, füllen sie mit Erde und bringen Insekten, Pflanzen und Tiere herein, während andere das Museum ganz verlassen. Das Publikum wird nach draußen und weg vom Bildschirm in Bereiche gelockt, die die Normen der ästhetischen Aufmerksamkeit neu kalibrieren. Rewilding the Museum untersucht ein Paradoxon, das auch im Kern der Renaturierungsökologie lauert: Wir können nicht zu vergangenen Fantasien von »Natur« zurückkehren. Vielmehr müssen wir Ökosysteme fördern, die die Artenvielfalt und stabile geophysikalische Kreisläufe unterstützen.
Museen sind alles andere als wild. Historisch gesehen fungierten Museen als wichtige Orte, die Grenzen zwischen Natur und Kultur definieren. Die Natur mag zwar in Form und Bild präsentiert werden, aber ihre Prozesse dürfen sich nicht in der Museumsarchitektur festsetzen. In einer sich erwärmenden Welt sind klimatisierte Innenräume zunehmend anfällig für Überschwemmungen, Brände und Stromausfälle. In dem Bestreben, Umweltkrisen zu thematisieren, durchbrechen Künstler:innen Wände dieser Institution, füllen sie mit Erde und bringen Insekten, Pflanzen und Tiere herein, während andere das Museum ganz verlassen. Das Publikum wird nach draußen und weg vom Bildschirm in Bereiche gelockt, die die Normen der ästhetischen Aufmerksamkeit neu kalibrieren. Rewilding the Museum untersucht ein Paradoxon, das auch im Kern der Renaturierungsökologie lauert: Wir können nicht zu vergangenen Fantasien von »Natur« zurückkehren. Vielmehr müssen wir Ökosysteme fördern, die die Artenvielfalt und stabile geophysikalische Kreisläufe unterstützen.
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