Inside Other Spaces Environments von Künstlerinnen 1956–1976

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Herausgegeben von: Andrea Lissoni, Marina Pugliese Texte von: Ilaria Bernardi, Barbara Ferriani, Hélène Guenin, Hanna Kriegleder, Andrea Lissoni, Elona Lubytė, Florencia Penna, Anne Pfautsch, Marina Pugliese, Laura M. Richard, Giovanni Rubino, Gabrielle Schaad, Claudia Schmuckli, Stephanie Weber Gestaltet von: Johanna Posiege / Karsten Heller, Stefan Mader und Lucile Billot, Bureau Borsche Deutsch, Englisch März 2024, 416 Seiten, 190 Abb. Klappenbroschur + deutsches Begleitheft 290mm x 232mm
ISBN: 978-3-7757-5560-3
Die unerzählte Geschichte der immersiven Kunst

Als raumgreifende, oft begehbare Kunstwerke laden Environments zu einem aktiven Ausstellungsbesuch ein und ermöglichen an der Schnittstelle von Kunst, Architektur und Design einzigartige, immersive Erfahrungen. Bislang konzentriert sich die Forschung vor allem auf die aus Happenings und der Fluxus-Bewegung hervorgegangenen Arbeiten männlicher, westlicher Künstler. Die Ausstellung In anderen Räumen. Environments von Künstlerinnen 1956 – 1976 erweitert den Kanon: Mit 11 Künstlerinnen dreier Generationen aus Asien, Europa, Nord- und Südamerika, darunter Judy Chicago, Aleksandra Kasuba und Lygia Clark, verdeutlicht sie erstmals die elementare Rolle von Frauen für die Entwicklung dieser Kunstform. Angesichts ihres experimentellen Charakters wurden die meisten Environments direkt nach ihrer Präsentation dekonstruiert oder zerstört. Die detailgenauen Rekonstruktionen, die mit Hilfe von Restaurator*innen und basierend auf Archivfotos, Bauplänen und Materiallisten durchgeführt wurden, werden hier erstmals in einem Katalog vorgestellt. Geplant als Referenzwerk für die Geschichte von Environments wird der Katalog eine Fülle von Bildmaterial auch zu Künstlerinnen umfassen, die nicht in der Ausstellung vertreten sind, z. B. Yayoi Kusama und Yoko Ono, sowie zahlreiche Essays und umfangreiche Bibliografien zu den Installationen und den einzelnen Künstlerinnen.

Dieses Buch ist auch auf Englisch erhältlich.
AUSSTELLUNG
Haus der Kunst, München
8.9.2023–10.3.2024

»Weit weg vom eurozentristisch-maskulin geprägten Blick. (Lissoni) schließt die Lücken im Kanon, holt vergessene Künstlerinnen wieder ans Licht.«

Art Magazin