Obsessive Malerei Ein Rückblick auf die Neuen Wilden

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Herausgegeben von: Prof. Dr. Götz Adriani Texte von: Jiri Georg Dokoupil, Rainer Fetting, Ulrike Gehring, Dr. Ralph Melcher, Friedrich Erwin Rentschler, Stephan Schmidt-Wulffen, Sabine Schwarz, Diedrich Diederichsen Deutsch Oktober 2003, 232 Seiten, 157 Abb. gebunden mit Schutzumschlag 286mm x 200mm
ISBN: 978-3-7757-9179-3
Eine durchgehend farbig bebilderte Rückschau auf die »Neuen Wilden« in den drei Zentren Berlin, Köln und Hamburg, denen das Medium Malerei zur Obsession wurde.

Die Malerei erlebte Anfang der achtziger Jahre, nachdem sie durch die Minimal und Concept Art weitgehend verdrängt schien, erneut eine kurze, aber vehemente Blüte. Junge Künstler schlossen sich in Berlin, Köln und Hamburg zusammen, um als »Neue Wilde« gegen die Vorlagen von Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Sigmar Polke und Gerhard Richter zu rebellieren. Ihre radikal subjektivistische Ausrichtung mündete in emphatisch-expressiven Gemälden von meist kräftiger Farbigkeit. Die großen Bildformate eroberten innerhalb weniger Monate den Kunstmarkt und namhafte Kunstsammlungen. Nichtsdestotrotz polarisierte die »heftige Malerei« die Fachwelt damals wie heute. Gerade weil ein abschließendes Urteil über diese Kunstrichtung noch aussteht, wirft die Publikation einen Blick zurück auf die Ziele und Visionen jener Künstlergeneration, die sich Anfang der 1980er Jahre dem Medium Malerei mit großer Obsession zuwandte. Die Grundlage bilden rund 140 maßgebliche Gemälde aus der Sammlung FER und anderen privaten und öffentlichen Sammlungen. Die vorgestellten Künstler: Hans Peter Adamski, Peter Bömmels, Werner Büttner, Walter Dahn, Jiri Georg Dokoupil, Rainer Fetting, Gerhard Kever, Martin Kippenberger, Helmut Middendorf, Gerhard Naschberger, Albert und Markus Oehlen, Salomé (Wolfgang Cihlarz), Bernd Zimmer Ausstellung: Museum für Neue Kunst, ZKM Karlsruhe 27.9.2003-4.1.2004RAINER FETTING (*1949) studierte von 1972 bis 1978 Malerei an der Hochschule der Künste, Berlin, und gründete 1977 die Galerie am Moritzplatz zusammen mit Helmut Middendorf, Salomé, Bernd Zimmer, Anne Jud und Berthold Schepers. Von 1983 bis 1994 lebte er in New York und Berlin. Zuletzt Einzelausstellungen in der Berlinischen Galerie, Berlin und in Schloss Gottorf, Schleswig. Rainer Fetting lebt und arbeitet in Berlin und Westerland.

»Druck, Typographie und Gestaltung machen den Katalog wertvoll.«

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