Goran Djurovic Ich sehe was, was du nicht siehst

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Texte von: Ulrich Oevermann, Iris Poßegger, Matthias Flügge, Felicitas Hoppe Herausgegeben von: Leonhardi-Museum Dresden Deutsch, Englisch April 2008, 176 Seiten, 113 Abb. gebunden 301mm x 253mm
ISBN: 978-3-7757-2168-4
Die erste umfassende Monografie zum Werk des in Berlin lebenden serbischen Künstlers.

Der serbische Künstler Goran Djurovic (*1952 in Belgrad) studierte in Dresden Malerei und lebt und arbeitet in Berlin. Seine Malerei trägt in delikater Farbigkeit und gestischer Prägnanz, scheinbar im Narrativen sich erschöpfend, eine beunruhigende Traumwelt vor, in der die hintergründige Wahrheit unseres Lebens sich offenbart. Evoziert wird die Scham und Peinlichkeit hervorrufende Vermessenheit unserer Lebensentwürfe. In paradoxalen Verkehrungen, ironischen Brechungen und dem Verschmelzen ungleicher Realitäten entsteht eine gemalte Philosophie des skurrilen Scheiterns. Geschult an Melancholie und dem sarkastischem Lakonismus venezianischer Kunst, wird in jedem Bild die Frage nach der Authentizität des menschlichen Lebens im Verhältnis zu seiner inneren und äußeren Natur von Neuem gestellt. Ausstellungen: Leonhardi-Museum Dresden 12.4.–8.6.2008   Galerie Burkhard Eikelmann, Düsseldorf Juni – Juli 2008   Guardini Galerie, Berlin 2.12.2008–13.2.2009