Frauen, die handeln Galeristinnen im 20. und 21. Jahrhundert

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Autor*in: Claudia Herstatt Deutsch September 2008, 208 Seiten, 108 Abb. gebunden mit Schutzumschlag 247mm x 175mm
ISBN: 978-3-7757-1974-2
Von der »Mom of Pop« bis zur »Päpstin der Op-Art«. 30 kurzweilige Galeristinnenporträts von der ausgewiesenen Szenekennerin Claudia Herstatt.

Hinter jedem erfolgreichen Künstler steht eine gute Galerie. Viele der großen Kunsthändler von Ambroise Vollard bis Daniel-Henry Kahnweiler haben sich mit Memoiren verewigt. So gut wie gar nicht dokumentiert sind jedoch die spannenden Verdienste von Frauen um die Kunst und die Künstler – sieht man einmal von Peggy Guggenheim ab. So hielt Betty Parsons etwa Barnett Newman und Jackson Pollock so lange den Rücken frei, bis sie es zu Weltruhm gebracht hatten. Die in Warschau gebürtige Antonina Gmurzynska öffnete dem Westen den Blick für die osteuropäische Avantgarde und verhalf ihr zu später Anerkennung und hohen Preisen. Denise René gilt heute noch als »Päpstin der Op-Art«, und Ileana Sonnabend in New York ist und bleibt die »Mom of Pop«. Erstmals werden in diesem Band drei Generationen von Frauen mit Ambitionen im Galeriegeschäft in 30 Porträts vorgestellt. Angefangen von den Pionierinnen über die im Markt derzeit führenden Powerfrauen bis zu einer jüngeren Generation, die selbstbewusst rund um den Globus den Kunstmarkt mitbestimmen und auf ihre Art dem männlich geprägten Berufsstand einiges entgegenzusetzen haben. (Englische Ausgabe ISBN 978-3-7757-1975-9)

»Die in Hamburg lebende Autorin hat es in der Tat geschafft, Kompliment, endlich einmal jenen Frauen, darunter leider auch schon einige verstorbene, den roten Teppich zu rollen, die in der Nachkriegsgeneration trotz aller Erfolge immer ein wenig im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen.«

Informationsdienst Kunst

»Herstatt stößt mit ihrem Buch in eine klaffende Lücke: Während sich männliche Galeristen gerne autobiografisch äußern oder von anderen verewigt werde, lag bisher kein vergleichbares Werk über ihre weiblichen Pendants vor.«

SPIEGELONLINE

»Bei der Lektüre merkt man, dass die Autorin ihre Wahl so klug wie umsichtig getroffen hat. Jedes Porträt ist exemplarisch.«

TS