Das Wittgenstein Haus

€ 39,80

Das Buch ist im Verlag restlos vergriffen. Eventuell noch erhältlich bei ZVAB oder anderen Antiquariatsportalen.

Das Wittgenstein Haus

Von Bernhard Leitner

Deutsch

2000. 192 Seiten, 145 Abb.

gebunden

21,40 x 28,60 cm

ISBN 978-3-7757-9016-1

Das Wittgenstein Haus in Wien gilt als bedeutsamer Markstein der Baukunst des 20. Jahrhunderts. Paul Engelmann, ein Schüler von Adolf Loos, wurde 1925 von Margarethe Stonborough mit der Planung ihres Stadthauses betraut. Der Bruder der Auftraggeberin, der Philosoph Ludwig Wittgenstein, wurde auf eigenen Wunsch wenig später in die Planungsarbeit einbezogen. Schon die Einreichpläne sind ganz von Wittgensteins Bauästhetik geprägt. In der Ausführung manifestiert sich seine eigenwillige und einzigartige Architektursprache: vom Raumbegriff bis zum Detail einer Bodenfuge. Eine Baukunst, die den Eindruck von elementarem Bauen vermittelt, aber gleichzeitig von feinnerviger Künstlichkeit zeugt. Bernhard Leitner, dem es wesentlich zu verdanken ist, dass das Wittgenstein Haus 1971 vor dem Abbruch gerettet wurde, legte 1973 die erste umfassende Dokumentation über die Architektur von Ludwig Wittgenstein vor. (Das zweisprachige Buch »The Architecture of Ludwig Wittgenstein« ist inzwischen vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich). Sachkundig und detailgenau stellt der Autor nun anhand von Skizzen, Zeichnungen, Plänen, Fotografien und Fotoserien neue Forschungsergebnisse vor. Er zeigt eine erweiterte und vertiefte Sicht des Baues: die ebenso reduktive wie verdichtete Kunst-Sprache dieser Architektur als eine Schule des Sehens. Zum Autor: Bernhard Leitner *1938, Architekturdiplom 1963. 1969-1971 Urban Designer im Stadtplanungsamt von New York City. 1972-1981 Associate Professor, New York University. Seit 1987 Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Leiter der Meisterklasse für Gestaltungslehre. Ton-Raum-Künstler; Ausstellungen u.a.: P.S.1 (1979), documenta 7, Biennale Venedig (1986), Donaueschinger Musiktage (1997), Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Berlin (1999). Zahlreiche permanente Ton-Raum- Installationen. 1999 Preis der Stadt Wien für Skulptur.

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