Acts of Voicing

Über die Poetiken und Politiken der Stimme

€ 29,80

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Acts of Voicing
Über die Poetiken und Politiken der Stimme

Hrsg. Hans D. Christ, Iris Dressler, Text(e) von John Barker, Samuel Beckett, Natalie Boseul Shin, Hans D. Christ, Ines Doujak, Iris Dressler, Tim Etchells, Anette Hoffmann, Ranjit Hoskoté, Bojana Kunst, Christine Peters, David Riff, Imogen Stidworthy u.a., Gestaltung von Nieves Berenguer Ros, Mario Berenguer Ros

Deutsch, Englisch

2015. 480 Seiten, 210 Abb.

gebunden

1,00 x 1,00 cm

ISBN 978-3-7757-3777-7

Die ästhetischen, performativen und politischen Dimensionen der Stimme in einer interdisziplinären, künstlerischen Betrachtung

Die Stimme ist ein schwer zu fassendes Phänomen. Während das Sehen und Hören eindeutig an Sinnesorgane wie Auge und Ohr gebunden sind, setzt sich die Stimme aus dem flüchtigen Zusammenspiel mehrerer Organe, von Lunge, Stimmbändern, Zunge und Gaumen, zusammen. Sie ist innerhalb und zugleich außerhalb des Körpers, sowohl immateriell als auch von beträchtlichem sozialem und politischem Gewicht. Per Stimme werden Dinge benannt, Befehle erteilt, Menschen für schuldig befunden oder zu Mann und Frau erklärt. Acts of Voicing widmet sich der ästhetischen, performativen und politischen Bedeutung der Stimme aus der Perspektive von bildender Kunst, Tanz, Performance und Theorie. Dabei geht es gleichermaßen um die widerständige wie um die disziplinierte Stimme, um Stimmen, die gehört, und solche, die nicht gehört werden. Der Kampf darum, seiner Stimme Gehör zu verschaffen, wird ebenso beleuchtet, wie der Akt, andere Stimmen zum Schweigen zu bringen.

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