Taryn Simon

Birds of the West Indies

Taryn Simon
Birds of the West Indies

Text(e) von Daniel Baumann u.a., Gestaltung von Joseph Logan, Taryn Simon

Englisch

2013. 440 Seiten, 210 Abb.

Leinen mit Schutzumschlag

20,10 x 29,70 cm

ISBN 978-3-7757-3663-3

Fallstudie James Bond: Taryn Simon untersucht, wie eine Traumwelt erzeugt wird

1936 veröffentlichte der Ornithologe James Bond Birds of the West Indies, die ultimative Studie zur Vogelwelt der Karibik. Ian Fleming, der zeitweilig in Jamaika lebte und selbst Vögel beobachtete, übernahm den Namen für den Titelhelden seiner Spionageromane, da er ihm »alltäglich«, »kurz«, »angelsächsisch« und »maskulin« erschien. Fleming nahm damit die erste in einer langen Kette von Tauschhandlungen vor, die zentral für die Struktur der Bond-Geschichten werden sollten.

Taryn Simon (*1975 in New York) durchforschte die James-Bond-Filme und erstellte einen genauen Bestandskatalog aller Frauen, Waffen und Fahrzeuge, die als unverzichtbare Accessoires des Mythos des attraktiven, durchsetzungsfähigen und unbesiegbaren Mannes vorgestellt werden. Mit ihrem Birds of the West Indies präsentiert die Künstlerin eine visuelle Datenbank austauschbarer »Ersatzteile«, in denen sich diese Männerfantasie manifestiert, und untersucht den ökonomischen und emotionalen Wert, der durch ihren variablen Einsatz generiert wird.

Ausstellung: 2013 Carnegie International, Pittsburgh 5.10.2013–16.3.2014

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