Sibylle Bergemann

Die Polaroids

Sibylle Bergemann
Die Polaroids

Hrsg. Bernd Heise, Frieda von Wild, Arno Fischer, Text von Jutta Voigt, Gestaltung von Michael de Maizière

Deutsch, Englisch

2011. 144 Seiten, 111 farbige Abb.

15,00 x 21,00 cm
gebunden

ISBN 978-3-7757-2843-0

Poetisch und einfühlsam erfasste Augenblicke – die Polaroids von Sibylle Bergemann.

Die unlängst verstorbene, große deutsche Fotografin Sibylle Bergemann (1941–2010) ging künstlerisch immer ihren eigenen Weg. Schon ihre frühen Arbeiten für die ostdeutsche Modezeitschrift Sibylle wirkten wie ein Leuchtfeuer im sozialistischen Einheitsgrau. Ihre späteren Porträts, Reportagen und Reisebilder, die sie meist in Farbe festhielt, konzentrierten sich weiter auf Lebensrealitäten und wurden weltweit in führenden Zeitschriften reproduziert. Einen ganz besonderen, privaten Platz in ihrem Werk nahmen Bergemanns Polaroidfotos ein. Auf ihnen hielt die Künstlerin fest, was im Grunde nicht festzuhalten ist – den schönen Augenblick, der nicht verweilen mag. Er ist so vergänglich wie das Medium, auf dem die Konturen sich zeigen. Es entstanden traumhafte und zarte Bilder gegen das Vergessen, die sich einer zeitlichen und räumlichen Einordnung entziehen.

Ausstellung: Leonhardi Museum Dresden 17.6.–4.9.2011 | C|O Berlin 2.7.–4.9.2011

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Die Kunst des Polaroids: »Der ästhetische Zweck der Sofortbildfotografie ist es, all denen, die ein künstlerisches Interesse an der Welt haben, ein neues Ausdrucksmedium zur Verfügung zu stellen.« (Edwin Land)

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