Paul Schneider-Esleben. Architekt

Paul Schneider-Esleben. Architekt

Gestaltung von Andreas Platzgummer, Hrsg. Andres Lepik, Regine Heß, Text(e) von Adrian von Buttlar, Wolfgang Voigt, Andres Lepik, Regine Heß, Sara Hayat, Karin Wilhelm u.a., Ursula Ringleben, Jürgen Wiener, Fotografien von Margret Hoppe

Deutsch

2015. 208 Seiten, 306 Abb.

Halbleinen

22,00 x 27,50 cm

ISBN 978-3-7757-3998-6

Ein Pionier der Nachkriegsmoderne in Deutschland

Paul Schneider-Esleben (1915–2005) steht beispielhaft für den Aufbruch der Architektur in der frühen Bundesrepublik: Seine Innovationskraft zeigt sich in seinen Düsseldorfer Bauten wie der gläsernen Haniel-Großgarage (1950–1953), dem Mannesmann-Hochhaus (1955–1958) als erstem deutschem Nachkriegshochhaus und der Rochuskirche (1952–1955). Er hatte stets ein großes Interesse an der bildenden Kunst: Beim Bau der Rolandschule (1957–1961) etwa arbeitete er mit Günther Uecker, Heinz Mack, Otto Piene und Joseph Beuys zusammen. Mit dem Flughafen Köln-Bonn (1962–1971) gelangen ihm ein typologisch einflussreicher Entwurf sowie ein Verkehrskonzept, die beide weltweit Nachahmung fanden. Schneider-Esleben war ein vielseitiger Gestalter, der nicht nur Bürohochhäuser, Kulturzentren, Schulen, Wohnhäuser und Kirchen entwarf, sondern auch Möbel, Schmuck und seine eigene Yacht, mit der er über das Mittelmeer segelte. Der Katalog lädt ein, sein schillerndes Werk auch in aktuellen Fotografien neu zu entdecken.

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