Nadav Kander

Dust

Nadav Kander
Dust

Texte von Nadav Kander, Will Self, mit einem Gedicht von Ted Hughes, Gestaltung von Tappin Gofton

Englisch

2014. 120 Seiten, 48 Abb.

27,80 x 34,50 cm
Leinen

ISBN 978-3-7757-3843-9

Auf den Spuren des Kalten Krieges: verbotene Städte und verstrahlte Ruinen

Mit einem Essay des britischen Bestsellerautors Will Self

Als Nadav Kander (* 1961), Träger des renom­mierten Prix Pictet und einer der international erfolg­reichsten Fotografen, von der Existenz zweier »ge­schlossener« Städte an der kasachisch-russischen Grenze erfuhr, stand für ihn fest, dass er sie besu­chen würde: Für den Band Dust dokumentierte er ne­ben verwüsteten Landstrichen am Aralsee in faszi­nierenden Bildern die militärischen Sperrbezirke von Priosersk und Kurtschatow – Produkte des Kalten Krieges und bis in die jüngste Vergangenheit auf kei­ner Landkarte verzeichnet. Unter größter Geheimhal­tung wurden in Priosersk Langstreckenraketen getes­tet, im sogenannten Polygon bei Kurtschatow explo­dierten bis 1989 Hunderte von Atombomben. Man zündete die atomaren Sprengkörper in unmittelbarer Nähe der ahnungslosen Bevölkerung und studierte heimlich die entsetzlichen Folgen der radioaktiven Strahlung. Nadav Kander beschreibt, wie ihn beim Shooting das Ticken des Geigerzählers an seinem Gürtel daran erinnerte, nicht dem ästhetischen Reiz malerisch bröckelnder Ruinen zu verfallen.

Rencontres d’Arles, Prix Pictet Retrospective 7.7.–21.9. 2014 | Flowers gallery, London 9.9.–11.10.2014 | Torch gallery, Amsterdam ab November 2014

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