Lydia Goldblatt

Still here

Lydia Goldblatt
Still here

Texte von Lydia Goldblatt, Christiane Monarchi, Gestaltung von Tappin Gofton

Englisch

2013. 92 Seiten, 45 Abb.

22,00 x 23,50 cm
Leinen

ISBN 978-3-7757-3628-2

Bilder, in denen die Zeit angehalten wurde. Über allem liegt Stille. Warten.

Aus der Serie Still here von Lydia Goldblatt spricht die Liebe. Die Liebe der fotografierenden Tochter zu den alternden Eltern. Die Liebe der Eltern, die sich der eigenen Verletzlichkeit bewusst, dennoch vertrauensvoll ihrem zärtlichen Blick ausliefern. Wedding Ring zeigt nur Beine und Hand der nackt in der Badewanne stehenden Mutter. Der silberne Reif scheint schwer zu wiegen, er bestimmt die Bildkomposition. Hinterland widmet sich dem dahinschwindenden Vater, das Bild lotet den Grenzbereich zwischen physischer Existenz und Metaphysik aus.

Lydia Goldblatt (*1978 in London) taucht ihre intimen Fotografien in weiches Licht und starke Schatten und verknüpft dabei das Leben des Einzelnen mit den ewigen Menschheitsfragen. Häufig beschränkt sie sich auf ein Detail, eine abgelegte Armbanduhr, ein geschlossenes Augenlid, den Körper einer toten Biene. In einem berührenden Dokument der Vergänglichkeit verknüpft Goldblatt Porträts ihrer Eltern mit bildhaften Verkörperungen der verrinnenden Zeit.

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ZEIT ONLINE

Fotografin Lydia Goldblatt: Im Alter das Leben lieben

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