Lee Miller

Lee Miller

Hrsg. Walter Moser, Klaus Albrecht Schröder, Text(e) von Anna Hanreich, Astrid Mahler, Walter Moser, Elissa Mailänder, Ute Wrocklage, Gestaltung von Manuel Radde, Beiträge von Anna Artaker, Tatiana Lecomte

Deutsch, Englisch

2015. 160 Seiten, 136 Abb.

Broschur

21,30 x 27,00 cm

ISBN 978-3-7757-3955-9

Das faszinierend kompromisslose fotografische Erbe einer Grenzgängerin

Mit erstmals gezeigten Fotografien von 1945 aus Wien

Lee Miller (1907–1977) begann ihre künstlerische Karriere 1929 als surrealistische Fotografin in Paris. Oftmals in Zusammenarbeit mit Man Ray fertigte sie Bilder an, in denen sie Motive durch enge Bildausschnitte und experimentelle Techniken verfremdete und so eine paradoxe Wirklichkeit in Szene setzte. Die Publikation macht ihre besten Arbeiten wieder zugänglich, darunter neben frühen surrealistischen Kompositionen auch Reisefotos. Am Ende des Zweiten Weltkriegs reiste Lee Miller als Kriegsberichterstatterin durch Europa, wobei ihr erschütternde Aufnahmen von historischer Bedeutung gelangen. Eines der spektakulärsten Bilder entstand Ende April 1945 in Adolf Hitlers Stadtwohnung am Münchner Prinzregentenplatz: Lee Miller ließ sich nackt in der Badewanne des Diktators ablichten – nachdem sie unmittelbar zuvor als eine der ersten Fotografen und Fotografinnen die Verbrechen in den eben befreiten Konzentrationslagern Dachau und Buchenwald festgehalten hatte.

Ausstellungen/Exhibitions: Albertina, Wien 8.5.–16.8.2015 | NSU Art Museum Fort Lauderdale 4.10.2015–17.1.2016 | Martin-Gropius-Bau, Berlin 18.3.–12.6.2016

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