Julian Röder

World Wide Order

Julian Röder
World Wide Order

Text von Julian Röder, Texte von Matthias Flügge, Elisabeth Giers, Sean O'Toole, Kolja Reichert, Gestaltung von Maria M. Koehn

Deutsch, Englisch

2014. 132 Seiten, 74 Abb.

24,70 x 31,70 cm
gebunden

ISBN 978-3-7757-3855-2

Macht, Gewalt und Ordnung: Bilder des globalen Marktes.

International bekannt wurde der Berliner Fotograf Julian Röder (* 1981) mit seiner Serie The Summits über Proteste während diverser G8-Gipfel. So doku­mentierte er 2001 die Ausschreitungen in Genua, als mehr als 300 000 Menschen auf die Straße gingen und ein Demonstrant von der Polizei erschossen wur­de. Zusammenhängen von Macht und Ökonomie gilt das Hauptaugenmerk des Fotografen. Was geschieht, wenn das System Markt sich – als Prinzip von Bedürf­nisschöpfung und Wachstum – verselbstständigt hat? Röders Werkreihen finden zu einer klaren Sprache und bauen inhaltlich aufeinander auf. Er benutzt be­wusst verschiedene Kompositionen, die zum Beispiel an klassische Schlachtengemälde oder ästhetisieren­de Werbefotos erinnern, um seine Arbeiten der all­täglichen Bilderflut zu entheben und den Betrachter zum Hinsehen zu bewegen. Auch für seine jüngste Serie Mission and Task zum Thema Außengrenze Eu­ropa findet Röder Bilder, die den Kern unseres Selbst­verständnisses infrage stellen.

Ausstellung/Exhibition: Kunsthalle Erfurt 18.7.– 28.9.2014

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