Jürgen Klauke

Ästhetische Paranoia

Jürgen Klauke
Ästhetische Paranoia

Hrsg. Peter Weibel, Toni Stooss, Texte von Andreas Beitin, Régis Durand, Ursula Frohne, Heinz-Norbert Jocks, Christian Katti, Thomas Macho, Peter Sloterdijk, Toni Stooss, Peter Weibel, Gestaltung von 2xGoldstein

Deutsch, Englisch

2010. 252 Seiten, 140 Abb., davon 18 farbig

28,90 x 29,10 cm
gebunden

ISBN 978-3-7757-2594-1

Ein konzentrierter Blick auf die Absurdität des Lebens

Der Foto- und Medienkünstler Jürgen Klauke (*1943) ist bekannt für seine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlich normierten Geschlechteridentitäten und sozialen Verhaltensmustern. Sein aktuelles Werk beschreibt die paranoide Wahrnehmung, wie auch die paranoide Struktur unserer gegenwärtigen Welt. Als Erster hat er die Symptome dieses Zustandes eindringlich in Ästhetik überführt. Er reflektiert in minimalistisch-strengen bis exzessiven, manchmal auch surrealen Szenen in seinen Fotografien die Grundbedingungen des paranoiden Daseins. Unter Verwendung alltäglicher Materialien als Mittel der Bildinszenierung gelingt Jürgen Klauke ein konzentrierter Blick auf die Absurdität des Lebens. Die Publikation dokumentiert Werkblöcke Jürgen Klaukes aus den vergangenen Jahren, wie die Serien Ästhetische Paranoia und Wackelkontakt, sowie die erstmalig publizierte Reihe der Schlachtfelder.

Ausstellungen: ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe 13.05.–03.10.2010 · Museum der Moderne Salzburg 16.10.2010–06.03.2011

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