Tabea Borchardt

Tabea Borchardt ist Fotografin und Kunstvermittlerin und lebt zurzeit in Essen. Dort studiert sie Fotografie an der Folkwang-Universität der Künste bei Gisela Bullacher, Elke Seeger und Elisabeth Neudörfl und ist deutschlandweit für Bildung und Vermittlung sowie natürlich die Fotografie aktiv unterwegs. Bereits seit Jahren ist die Fotografie analog sowie digital (besonders gern in Buchform) ihr ständiger Begleiter. Lange Zeit autodidaktisch Angeeignetes fließt nun zusammen mit den neuen Einflüssen im Ruhrgebiet. Neben dem Studium bloggt sie für das Online-Magazin kwerfeldein und ist als Dozentin für Kinderkunstkurse tätig.

Tabea Borchardt is a photographer and art mediator currently living in Essen. There, she studies photography at the Folkwang-Universität der Künste with Gisela Bullacher, Elke Seeger and Elisabeth Neudörfl. In addition to photography, she is actively involved in art education and mediation throughout Germany. Both analog and digital photography have been her constant companions for many years (especially in book form). Longtime self-taught, her art now flows together with the new influences in the Ruhr region. In addition to studying, she also blogs for the online magazine kwerfeldein and is a docent for children’s classes.

Die schönsten Fotos vom Instawalk | pt. 2

Gemeinsam mit Hatje Cantz hat Kwerfeldein die schönsten Fotos unseres Instawalks ausgelobt. Um der Vielfalt der Bilder gerecht zu werden, haben wir sie in zwei Kategorien gesplittet. Nach unseren schönsten fünf Fotos in der Kategorie #moskauberlin folgt hier sind unsere Top Five zum Thema #streetphotography:

From Berlin to Moscow by @corneliaw

From Berlin to Moscow by @corneliaw

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Die schönsten Fotos vom Instawalk | pt. 1

Gemeinsam mit Hatje Cantz hat Kwerfeldein die schönsten Fotos unseres Instawalks ausgelobt. Um der Vielfalt der Bilder gerecht zu werden, haben wir sie in zwei Kategorien gesplittet. Hier sind unsere Top Five in der Kategorie #moskauberlin:

Ernst Thälmann by @gert_pauly

Ernst Thälmann by @gert_pauly

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Instagram hat nichts mit Fotografie zu tun?

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Mein erstes Mal fand an einem Donnerstag in Berlin statt, letzte Woche. Mein erster Instawalk. Eine neue und bereichernde Erfahrung im Zusammenhang mit dem Umgang mit Bildern und den neuen Medien. Wobei neuwohl in diesem Sinne nur für mich zählt, da Instagram für viele ja bereits altbekannt ist und seit der Veröffentlichung 2010 eifrig genutzt wird. Nur ich hinke zeitlich ein wenig hinterher. Unterwegs waren wir mit 16 Instagrammern, die sich selbst gar nicht unbedingt als Fotografen bezeichnen. Begriffe wie mobile photographer oder Content Creator fielen eher, einige betiteln ihren Stream mit offenen Begriffszusammenhängen, wie zum Beispiel „visual Berlin“ oder ähnlichen Ausdrücken.

Zurückgeblieben sind mir von diesem Walk einige Bilder, Erinnerungen und auch eine Menge neuer, offener Fragen und Erkenntnisse zu Instagram. Um meiner Verwirrung Ausdruck zu verleihen und vielleicht auch, um meine eigene Perspektive und Feldforschung auf einen/diesen Instawalk von euch Leser*innen wieder demontiert zu wissen, schreibe ich hier nun meine Sichtweise auf das Event und meine Eindrücke zum „Instawalk“ auf.

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Gedanken zu einem Fotospaziergang – oder zu Neudeutsch, zum (Insta-)Walk

Gehetztes Durch-die-Straßen-Rennen, den Blick stur geradeaus gerichtet, zielstrebig von A nach B gelangen – so sieht es meist aus, wenn man im Trubel der Stadt einen Moment lang inne hält und sich umschaut. Lauter Menschen, die wie vom Wind nach vorn geneigt dahineilen, mit Blick auf das Smartphone, am Telefonieren, immer unter Strom. Vieles entgeht einem in diesem Tempo. Und selbst jene, die lange an einem Ort sitzen, schauen selten mal nach oben, an den Fassaden empor oder auf die ganz kleinen Details in der nahen Umgebung: Pflanzen, die zwischen Gehsteigfugen herauswachsen, Wandfresken, die an unmöglich hohen Stellen an Gebäuden aufgebracht wurden ― von trompetenden Engeln oder harfespielenden Jünglingen. Graffiti, die das Stadtbild prägen und kalligrafische, abstrakte oder farbenfrohe Qualitäten haben können. Menschen, die auf ihren Balkonen ganze Universen errichtet haben, Schaufensterdekorationen, die einen mit ihren zusammengewürfelten Inhalten zum Schmunzeln bringen, architektonische Besonderheiten oder skurrile Details, die bei genauerer Betrachtung viel über die Zeit ihrer jeweiligen Entstehung preisgeben. Zusammengebastelte Provisorien, die Fahrräder sein sollten, Urban Gardening im Stadtgebiet, kleine versteckte Streetart-Überraschungen, wundersam geformte Fenstersimse, typografische Auffälligkeiten und absurde Sprüche… – die Liste ließe sich ewig fortführen.

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