Thomas Hummitzsch

Thomas Hummitzsch ist in Meißen geboren und im Osten Brandenburgs aufgewachsen. Mit einer Minolta-Kamera zum 16. Geburtstag begann seine Leidenschaft für die Fotografie abseits des schulischen Kunstunterrichts, den er als „subjektive Pinselschule“ in Erinnerung hat. Bis heute geht er in seiner Freizeit der Fotografie nach, wobei es ihm vor allem die morbiden Industriestrukturen der postkommunistischen Hinterlassenschaften angetan haben. Nach seinem Abitur studierte er in München, Berlin und Paris Germanistik, Politik und Soziologie. Zwischen den Semestern durchlief er mehrere journalistische Praxisstationen, arbeitete in Redaktionen von Regionalzeitungen und TV-Produktionsfirmen und sammelte so erste professionelle Erfahrungen im Umgang mit Text und Bild. Neben dem Studium setzte er sich in dem migrationspolitischen Newsletter „Migration & Gesellschaft“ intensiv mit der bunter werdenden deutschen und europäischen Gesellschaft und den politischen Prozessen in diesem Kontext auseinander; inzwischen gehört er zur Leitung der Redaktion. Von 2010 bis 2013 leitete er ferner das Gesellschaftsmagazin „diesseits“. Während seines Studiums setzte sich Thomas intensiv mit den Zusammenhängen von Text und Bild auseinander und widmete sich der Literatur-, Comic- und Kunstkritik. Dieses Feld baute er nach seinem Studium schreibenderweise aus – zunächst für den Literatur- und Kulturblog Glanz&Elend, später auch für andere Medien. Seither sind seine Beiträge unter anderem im Musikmagazin Rolling Stone, der Süddeutschen Zeitung, in der Welt, dem Tagesspiegel, der taz und dem freitag erschienen. 2010 arbeitete er mit der Fotografin In Sook Kim an einem Katalog einer Ausstellung ihrer Bilder in New York. Sein Blick auf die Fotografie ist der eines Enthusiasten, wobei er sich nicht nur für ausdrucksstarke Fotografien begeistern lässt, sondern auch für den crossmedialen Einsatz von Bildern. Dies hat er sich auch für seinen Kulturblog intellectures auf die Fahnen geschrieben. Dieser ziele „nicht auf eine bestimmte Art der Literatur, die, wer auch immer, als klug oder intelligent einordnet“, sondern wolle mit Beiträgen „über stehende und bewegte Bilder sowie über gelungene Zusammenspiele von Wort und Bild“ anregen „die Welt aus anderen Perspektiven und Blickwinkeln zu betrachten“.

Thomas Hummitzsch was born in Meissen and grew up in eastern Brandenburg. The gift of a Minolta for his sixteenth birthday triggered a passion for photography outside of art class in school, which he recalls as a “subjective painting school.” To this day he spends his free time pursuing photography, with a special fascination for the morbid, post-communist remains of industrial buildings. After graduating from secondary school he studied German, political science, and sociology in Munich, Berlin, and Paris. Between semesters he took on several internships in journalism, working in the offices of regional newspapers and television production companies, and collecting his first professional experiences in dealing with text and image. Outside of his studies he wrote for a newsletter on migration politics, “Migration & Gesellschaft,” confronting the increasingly more diverse German and European societies and the political processes in this context; he is now a member of the editorial board. From 2010 to 2013 he also headed up the social issues magazine, diesseits. While a student, Thomas intensively explored the connections between text and image, and devoted himself to the critique of literature, comics, and art. After finishing his studies, he built upon them by writing, initially for the literature and art blog, Glanz & Elend, and later for other media. Since then his articles have appeared in publications such as Rolling Stone, the Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Der Tagesspiegel, the taz, and the freitag. In 2010 he worked with photographer In Sook Kim on a catalogue for an exhibition of her pictures in New York. His perspective of photography is that of an enthusiast, and although he gets excited about strongly expressive photographs, he is also interested in ways that images are used across various media. This appears on the banner of his culture blog, intellecture, which “does not [aim] at a certain kind of literature considered clever or intelligent, regardless of who wrote it,” but instead tries to use “still and moving pictures, as well as the successful interplay of word and image” to excite people “to look at the world from different perspectives and standpoints.”

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