Die 80er

Figurative Malerei in der BRD

Die 80er
Figurative Malerei in der BRD

Hrsg. Martin Engler, Gestaltung von Kühle und Mozer, Text(e) von Martin Engler, Zdenek Felix, Walter Grasskamp, Franziska Leuthäußer u.a., Vorwort von Max Hollein

Deutsch

2015. 276 Seiten, 264 Abb.

gebunden

25,90 x 28,80 cm

ISBN 978-3-7757-3928-3

Anlässlich der großen Sommerausstellung im Städel Museum erscheint eine umfassende Betrachtung der figurativen Malerei der 1980er-Jahre in der BRD

Mit dem Ende der Avantgarden in den 1970er-Jahren setzte im folgenden Jahrzehnt die Wiederentdeckung der figurativen Malerei ein. Die ungezügelte Wucht und Brisanz des Neuen war unübersehbar: Die jungen Künstler Anfang der 1980er-Jahre, die aus ganz unterschiedlichen Richtungen kamen, malten ihre Bilder frei von kunsthistorischen Stilen, Ismen und Gruppierungen. Die Kombination von ästhetischer Grenzüberschreitung, Nihilismus, Provokation, Humor und Ironie brachte eine vielschichtige Generation von Malern hervor, die innerhalb weniger Jahre nicht nur in Deutschland, sondern auch international rezipiert wurden. Die Publikation zeichnet ein komplexes und differenziertes Bild der Dynamik, die die Malerei in jenen Jahren erfasste. Sie zeigt die verschiedenen Perspektiven und Strömungen auf, die damals in Berlin, Hamburg und Köln ihren Anfang nahmen, grenzt sie voneinander ab und setzt sie zueinander in Beziehung.

Die vorgestellten Künstler (Auswahl): Hans-Peter Adamski, Elvira Bach, Ina Barfuss, Peter Bömmels, Werner Büttner, Walter Dahn, Jirí Georg Dokoupil, Rainer Fetting, G. L. Gabriel, Georg Herold, Gerard Kever, Martin Kippenberger, Helmut Middendorf, Gerhard Naschberger, Albert Oehlen, Markus Oehlen, Salomé, Andreas Schulze, Bettina Semmer, Volker Tannert, Thomas Wachweger, Bernd Zimmer

Ausstellung: Städel Museum, Frankfurt am Main 22.7.–18.10.2015

Ihr Merkzettel ist leer

Ihr Warenkorb ist leer

Kunstlexikon

Die neuen Wilden

Plötzlich war die totgesagte figürliche Malerei wieder da: Mit großer Erzähllust meldete sich Anfang der 1980er-Jahre eine Künstlergeneration zu Wort, die gegen die minimalistische und konzeptuelle Kunst aufbegehrte und eine von Expressivität und Emotionalität geprägte Kunst etablierte.

Diese Seite weiterempfehlen