Thomas Lerooy

Bittertweet

Thomas Lerooy
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Text(e) von Christoph Tannert, Charles-Arthur Boyer, Beiträge von Martin Germann, Gestaltung von Kim Beirnaert

Englisch, Französisch

2013. 136 Seiten, 81 Abb.

gebunden

25,60 x 35,50 cm

ISBN 978-3-7757-3678-7

Moderne Memento mori

In seinen Skulpturen und Zeichnungen beschwört Thomas Leeroy (*1981 in Roeselare) eine fantastische Welt herauf, die den Betrachter an die Grenzen menschlicher Existenz führt und dabei die dunklen Gebiete und Schatten auslotet, die jene Randgebiete ausmachen. Jedes der Werke des belgischen Künstlers rührt an metaphysische Fragen und erforscht auf ausgesprochen ironische Weise Themen wie Werden und Vergehen, Sexualität, Gefangenschaft oder die Dualität der Dinge. In seinen Zeichnungen feiert Lerooy eine ästhetische Tradition, die auf die alten Meister zurückgeht, auf Leonardo da Vinci, die Vanitas-Kompositionen des 17. Jahrhunderts oder den grotesken und makaberen Humor eines James Ensor. In seinen Skulpturen bezieht er sich auf die klassische Monumentalplastik, besonders bedeutsam erscheint ihm dabei die »Aura« eines Kunstwerks. Auch hier sind Stil wie Ausführung perfektionistisch und manieristisch zugleich, mit sicherem Gespür für Detail und Proportion.

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