Sir William Chambers und der Englisch-chinesische Garten in Europa

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Sir William Chambers und der Englisch-chinesische Garten in Europa

Hrsg. Thomas Weiss, Text(e) von Adrian von Buttlar, John Harris, Uwe Quilitzsch u.a.

Deutsch

1997. 220 Seiten, 294 Abb.

Leinen

24,70 x 30,60 cm

ISBN 978-3-7757-0637-7

Der vorliegende Band ist dem Wirken eines der einflussreichsten Gartentheoretiker und -architekten des 18. Jahrhunderts gewidmet: Sir William Chambers, Architekt des englischen Königs Georg III. und Träger des schwedischen Polarstern-Ordens, wurde 1723 in Göteborg geboren. Er absolvierte seine Lehre auf Handelsschiffen, die ihn bis nach Ostindien und China führten, wo er Gelegenheit zum Studium der chinesischen Gartenkunst und der fernöstlichen Architektur hatte. Nach seiner Rückkehr studierte er an der Ecole des Arts des Jacques-François Blondel in Paris und hielt sich dann fünf Jahre in Rom auf, wo er die Bekanntschaft von Robert Adam und Giovanni Battista Piranesi machte, in dessen Haus er wohnte. Aufgrund seiner guten Beziehungen zum englischen Hof wurde ihm im Anschluss an diesen Romaufenthalt sein wichtigster Auftrag zur Neugestaltung der Kew Gardens bei London übertragen. Für die Princess of Wales entwarf Chambers dort einen Landschaftsgarten mit reicher architektonischer Ausstattung, deren berühmtestes Bauwerk, die Pagode, noch heute erhalten ist. Chambers' architektonisches Schaffen, vor allem aber seine reich illustrierten Vorlagenbücher und Traktate, haben die Architektur und Gartenkunst in Europa bis 1800 beeinflusst. Während eines internationalen Symposions in Oranienbaum wurden diese Einflüsse von namhaften Wissenschaftlern aus Europa und China erörtert und neueste Forschungsergebnisse im Hinblick auf die jeweiligen Länder erstmals vorgestellt. Die Ergebnisse dieses Symposions werden in dem hier vorliegenden Band vorgestellt, durch zahlreiche farbige Abbildungen illustriert und durch Auszüge aus den wichtigsten Traktaten von Chambers ergänzt. Dieser Band ist damit ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der europäischen Gartenarchitektur. Gleichzeitig erlaubt er einen farbigen Einblick in die Welt des Gartenreiches Dessau-Wörlitz, das mit dem Englisch-chinesischen Garten in Oranienbaum das einzige erhaltene Beispiel aus dem 18. Jahrhundert besitzt, in dem die Chambersschen Ideen bis heute in unvergleichlicher Weise bewahrt werden. Zum Architekten: Sir William Chambers (Stockholm 1726-1796 London). 1745-1749 zahlreiche Chinareisen. Studium der Baukunst in Paris und Rom. Seit 1760 Hofarchitekt Georgs III. In »Designs of Chinese Buildings« 1757 propagierte er den chinesischen Garten als Vorbild.

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