Raffael und die Folgen

Das Kunstwerk in Zeitaltern seiner graphischen Reproduzierbarkeit

€ 78,00

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Raffael und die Folgen
Das Kunstwerk in Zeitaltern seiner graphischen Reproduzierbarkeit

Hrsg. Corinna Höper, Text(e) von Wolfgang Brückle, Udo Felbinger, Corinna Höper

Deutsch

2001. 608 Seiten, 580 Abb.

Leinen mit Schutzumschlag

24,00 x 32,10 cm

ISBN 978-3-7757-1035-0

Der begnadete Maler und Zeichner Raffael sorgte schon zu Lebzeiten für die druckgrafische Verbreitung seiner Werke. Da sich viele seiner Arbeiten an schwer zugänglichen Orten, etwa dem Vatikan, befanden, ließ er sie durch die besten Kupferstecher seiner Zeit umsetzen. Ihre Arbeit begriff er als eigenständige Kunst. Raffaels unternehmerischer Weitblick zahlte sich aus: Er war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts der meistreproduzierte Künstler und prägte dadurch die Geschichte der Kunst wie kein zweiter. Anhand der druckgrafischen Überlieferung aus dem 16. bis 19. Jahrhundert lenkt die vorliegende Studie den Blick auf die Kunstgattung der Reproduktionsgrafik zurück, die heute etwas in Vergessenheit geraten ist, jedoch jahrhundertelang Grundlage des Dialogs mit der Kunst war. Die grafische Reproduktion ist stets auch Interpretation und somit Zeugnis der Zeit, in der sie entsteht. Im Sinne einer Literaturübersetzung macht sie das Original zugänglich und belässt ihm dabei seine Einzigartigkeit. Erst die Reproduktion durch die Fotografie nimmt dem Original seine Aura, so formulierte es Walter Benjamin in dem berühmten Essay, auf den sich die Publikation im Untertitel bezieht. Ausstellung: Graphische Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart 26.5.-22.7.2001

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